
Der Beginn der Aktion
Schoolwalker startet mit einer Elterninformation. Hier hat sich eine gemeinsame Veranstaltung von Schule und Gemeinde bewährt, da so die Themen Verkehrssicherheit und Gesundheit eingehend mit Polizei und Gemeinde-/Schularzt diskutiert werden können. Im Unterricht wird zunächst der Straßenverkehr behandelt, bevor die Kinder Ihre Schulwegausweise verliehen bekommen und die Aktion so richtig startet.
Der Schulwegausweis: Laufen – Sammeln - Gewinnen
Jede/r SchülerIn erhält einen eigenen Schulwegausweis. Darin wird im Herbst und im Frühling für jeweils 4 Wochen jeder zu Fuß zurückgelegte Schul- bzw. Heimweg gesammelt. Wege zur Schule werden von den LehrerInnen, Wege nach Hause von den Eltern bestätigt. GewinnerIn ist, wer eine auf die Länge des Schulwegs abgestimmte Anzahl von gelaufenen Schulwegen sammelt. Kinder, die nahe an der Schule wohnen, müssen etwas häufiger laufen, als SchülerInnen, die einen etwas weiteren Schulweg haben. Alle Kinder, die Ihr Laufziel erreicht haben, sind SiegerInnen und werden von der Gemeinde in einer kleinen Veranstaltung geehrt.
Bekommen Buskinder auch einen Schulwegausweis?
Der routinierte und selbständige Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist für die eigenständige Mobilität von Kindern sehr wichtig. Aus diesem Grund können natürlich auch SchülerInnen, die normalerweise mit dem Bus/Zug zur Schule kommen, an schoolwalker teilnehmen und Schulwege sammeln:
Dazu genügt es, morgens eine Station später ein- und auf dem nach Hause Weg eine Station früher auszusteigen.
Von einfach bis komplex – alles ist möglich!
Aufbauend auf dem Basisprojekt kann schoolwalker beliebig erweitert werden: Das gemeinsame Entdecken der Gemeinde im Heimatkundeunterricht, das Anfertigen eines Schulwegbuchs oder die Durchführung von Begleitprojekten wie den Verkehrsdetektiven, alles ist denkbar. Schoolwalker läßt den Ausführenden bewußt viele Freiräume, um die eigenen gemeinde-/schulspezifischen Anforderungen in das Projekt zu integrieren.
