Land Vorarlberg und Verkehrsverbund starten neue Internet-Mobilitätsplattform
Wer gut unterwegs sein will, braucht (auch) die richtigen Informationen dazu – rund um die Uhr, rasch verfügbar und ortsunabhängig. Ergänzend zum persönlichen und zum telefonischen Service der Mobilitätsanbieter und der Gemeinden wird daher die Bus- und Bahn-Service-Seite im Internet
www.vmobil.at in den nächsten Monaten konsequent zum Vorarlberger Mobilitätsportal ausgebaut.
Die Internet-Adresse
www.vmobil.at – stets präsent auf Fahrplänen, Busscheiben und Werbemitteln – war schon bisher logische elektronische Anlaufstelle für alle Fragen rund um Bus und Bahn in Vorarlberg. Ab Ende März 2008 führen diese elf Buchstaben zur neuen Vorarlberger Mobilitätsplattform im Internet. „Mittelfristiges Ziel ist es, möglichst viele der relevanten Informationen rund um bewusste Mobilität auf
www.vmobil.at zu bündeln“, umreißt Landesrat Manfred Rein das Ziel der Neugestaltung.
Konzentrierte, nutzerorientierte Information
Die neue Plattform fasst Information und Service rund um das bewusste Unterwegssein zusammen. Öffentlicher Verkehr, Leihwagen und Carsharing, Fahrrad oder zu-Fuß-gehen sind ebenso Thema wie Sensibilisierungs-Kampagnen oder Förderungen. Bus-, Bahn- und Schifffahrpläne oder Berichte und Hilfen zum Mobilitätsmanagement in Unternehmen, Schulen, Kindergärten oder Gemeinden sind abrufbar. Ebenfalls zur Verfügung stehen z.B. die neue Mitfahrbörse compano, verschiedene Bildungsangebote oder Hintergrundinformationen. „Besonderen Wert haben wir dabei auf eines gelegt: Gestaltung, Inhalte und Struktur orientieren sich konsequent an den Nutzern.“ So sind die Informationen nicht nur nach Verkehrsträgern, also z.B. Bus oder Fahrrad, sondern auch nach handelnden Personen oder Institutionen, also z.B. Gemeinden oder Kindergärten, abrufbar.
Compano, die neue Mitfahrzentrale: Gemeinsam im Privat-PKW ans Ziel
Compano ist ein neues Serviceinstrument, das die Suche nach Mitfahrmöglichkeiten oder nach Mitfahrgästen für Privatpersonen möglich macht – ergänzend zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. „Ich kann im Internet jemanden suchen, der mich zur gewünschten Zeit eine bestimmte Strecke mitnimmt oder selbst eine Mitfahrmöglichkeit z.B. auf meinem Arbeitsweg anbieten“, erläutert Christian Österle, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) die Möglichkeiten. So können die laut Studien derzeit zu 98% leeren Beifahrersitze verstärkt genutzt werden. Der Raum Wien mit Umland setzt dieses Instrument bereits flächendeckend ein, eine Ausdehnung auf ganz Österreich ist geplant.
Internet ergänzt stärkeren persönlichen Service
Schritt für Schritt werden bewährte und neue Serviceleistungen damit auch im Internet verfügbar sein. Worum es definitiv nicht geht? „Das Internet wird auch mittelfristig nicht die telefonische oder persönliche Beratung ersetzen“, hält VVV-Geschäftsführer Christian Österle fest. „Wir verstärken begleitend auch die Präsenz in den Servicebüros, vor Ort in Unternehmen oder Gemeinden und auf der Strecke.“ Allein beim Verkehrsverbund laufen hier dazu aktuell zwei Stellenausschreibungen.
Betreuung durch Land und Verkehrsverbund
Betreut wird die Plattform von der Koordinationsstelle Mobilitätsmanagement beim Amt der Vorarlberger Landesregierung und vom Verkehrsverbund Vorarlberg. Diese beiden Stellen führen die von vielen verschiedenen Partnern zur Verfügung gestellten Informationen zusammen.
Grafisch und technisch realisiert wird die neue Internetplattform
www.vmobil.at vom Verkehrsverbund Vorarlberg gemeinsam mit der betreuenden Werbeagentur Baschengger Ammann und Partner.