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25. Juni 2009

Immer mehr Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind mit dem Fahrrad MOBIL

Landesrat Rüdisser gratulierte dem Gewinner eines Landrades

Wer bei der Dornbirner Frühjahrsmesse 2009 kräftig in die Pedale trat und beim gemeinsamen Stand des Verkehrsverbundes und Vorarlberg Mobil einen halben Kilometer radelte, hatte die Chance ein elektrounterstütztes Fahrrad zu gewinnen. Verkehrslandesrat Mag. Karlheinz Rüdisser konnte heute den Preis, ein Landrad, an Peter Praeg aus Lauterach übergeben.

Bereits 15% aller Wege werden von den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern heute an einem Werktag mit dem Fahrrad zurückgelegt. Damit liegt Vorarlberg im Ländervergleich bundesweit an der Spitze. Dennoch lässt sich dieser Wert noch wesentlich steigern, ist sich Verkehrslandesrat Rüdisser sicher. Über 43% der Wege, den die Autos in Vorarlberg zurücklegen, ist kürzer als 5 km. Sogar zwei Drittel der Wege bewegen sich innerhalb von 10 Kilometern. Viele dieser Wege können mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Das Land hat sich deshalb in Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Rahmen der neuen Radverkehrsstrategie für Vorarlberg das Ziel gesteckt, den Radverkehrsanteil bis 2015 auf 17% zu erhöhen, was einem absoluten Zuwachs des Radverkehrs von 20% entspricht.

Dies soll durch eine weitere Verbesserung der Radwege und eine konsequente Bewerbung des Radfahrens erfolgen. Dazu hat Vorarlberg Mobil in Zusammenarbeit mit 29 Gemeinden und 39 Unternehmen/Verwaltungen heuer zum zweiten Mal einen Fahrradwettbewerb gestartet. Wer von Mai bis September mindestens 100 km radelt, kann tolle Preise gewinnen. Nähere Infos gibts unter  www.fahrradwettbewerb.at. Martin Scheuermaier, der Koordinator von Vorarlberg MOBIL, ist sich sicher, dass das Vorjahresergebnis von 3,2 Mio geradelten Kilometer heuer noch übertroffen werden kann. Anmeldungen zum Wettbewerb sind jederzeit noch möglich.

Eine weitere Chance zur Steigerung der bewussten Mobilität liegt in der Kombination des Fahrrades mit Bus und Bahn. Mit dem Fahrrad zur nächsten Haltestelle und weiter mit Bus und Bahn. Christian Österle, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg sieht in der multimodalen Kombination der Verkehrsmittel die Chance der Zukunft. Dazu sollen in den kommenden Jahren weitere Angebote wie attraktive Fahrradabstellanlagen an den Haltestellen geschaffen werden.

Bei der Frühjahrsmesse 2009 haben sich der Verkehrsverbund Vorarlberg und Vorarlberg MOBIL deshalb an einem gemeinsamem Messestand präsentiert. Wer einen halben Kilometer radelte, nahm an einem Gewinnspiel teil. Verkehrslandesrat Mag. Karlheinz Rüdisser konnte heute den Hauptpreis, ein modernes elektrounterstütztes Landrad an den Gewinner, Hrn. Peter Praeg aus Lauterach übergeben. Laut Peter Praeg, der selbst bereits passionierter Liegeradfahrer ist, soll das neue Fahrrad für Erledigungen und in der Freizeit von der ganzen Familie genutzt werden. Durch den unterstützenden Elektroantrieb sind aus seiner Sicht Steigungen und längere Distanzen künftig kein Hinderungsgrund mehr, nicht mit dem Fahrrad mobil zu sein.

Mehr Information gern bei

Mag. Sylvia Kralik
Marketing & Vertrieb

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