Herausforderung im neuen Fahrplanjahr: Standards halten, neue Möglichkeiten schaffen
Ab Sonntag, dem 13. Dezember 2009 gilt der neue Fahrplan: In vielen Vorarlberger Regionen und Städten wird das Angebot von Bus und Bahn deutlich erweitert, Neuerungen sorgen für mehr Kundenorientierung und höhere Effizienz. In Einzelfällen werden Verbindungen mangels Fahrgästen und Haltestellen für kürzere Fahrzeiten reduziert. In Summe stehen den Menschen in Vorarlberg wieder mehr Busse und Züge zur Verfügung. Neue Fahrzeuge werden 2010 für mehr Komfort und zusätzlichen Umweltschutz sorgen.
In intensiver Arbeit haben die Stadt-, Land- und Ortsbusse und die ÖBB gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Vorarlberg in den vergangenen Monaten die Fahrpläne überarbeitet. Kundenwünsche, eigenen Erfahrungen, Kostendruck und neue Gegebenheiten erfordern eine kontinuierliche Anpassung der Linien und Kurse.
Land-, Stadt- und Ortsbusse: Angebot konsequent weiterentwickeln
Die Gemeinden und Regionen bauen ihren öffentlichen Verkehr konsequent weiter aus. Neu erschlossene Gebiete, längere Betriebszeiten oder zusätzliche Kurse machen das Netz immer dichter. „Bus und Bahn gehören zur Lebensqualität, schaffen bessere Chancen für eine nachhaltige persönliche Mobilität“, sind sich die Verantwortlichen einig. Mittlerweile sind viele Informationen zum Öffentlichen Verkehr auch in den Gemeindeämtern und Rathäusern erhältlich, etliche Gemeinden haben spezielle Ansprechpersonen für Bus und Bahn benannt.
Bahn in Vorarlberg: Mehr Verbindungen, zusätzliche Doppelstockgarnitur
Auch auf der Schiene wächst das Angebot, etliche neue Verbindungen machen die Öffentlichen Verkehrsmittel speziell attraktiv:
· Regionalzüge auf der Strecke Bregenz-Bludenz treffen sich aus beiden
Richtungen jeweils zum Knoten .00 und .30 in Feldkirch und Dornbirn.
Die Verbindungen in die Regionen wird damit deutlich besser.
· Am Nachmittag gibt es neu von Montag bis Freitag ab Bregenz von
15.48 bis 18.18 einen Halbstundentakt nach Lustenau.
· Neu ist auch ein Zugpaar als Spätverbindung zwischen Bregenz und St.
Margrethen.
· Um 16.40 Uhr und um 18.10 Uhr fahren zwei neue Regionalexpresszüge
von Bregenz nach Bludenz ab.
· In Gegenrichtung fährt neu ein beschleunigter Regionalzug in Bludenz
um 7.00 Uhr ab.
· Bei den Regionalzügen von Bregenz nach Feldkirch wird der
Halbstundentakt bis nach 22 Uhr ausgeweitet, v.a. auch für Besucher
von Abendkursen interessant.
Für mehr Sitzplätze wird ein „normaler“ Wendezug durch einen zusätzlichen Doppelstockzug ersetzt. Damit stehen Pendlern und Schülern in den Spitzenzeiten mehr Sitzplätze zur Verfügung. Bedingt durch die Änderungen im Fernverkehr werden die Fahrzeiten mancher Nahverkehrszüge angepasst.
Öffentlicher Verkehr = aktiver Umweltschutz
In den vergangenen Jahren sind die Fahrgastzahlen im Vorarlberger Öffentlichen Verkehr kontinuierlich gestiegen. Auch die letzten Erhebungen und Befragungen zeigen deutlich, dass die Menschen bewusster unterwegs sind. Auf Bus und Bahn kommen damit neue Herausforderungen zu, auf die der Verkehrsverbund Vorarlberg unter anderem mit neuen Produkten wie Familienbonus, Jugendkarte oder Schnupperticket vorbereitet ist. Doch auch die Technik macht Fortschritte, die im öffentlichen Verkehr gerne genutzt werden: Im kommenden Jahr werden über 20 Busse mit neuester Umwelttechnologie in Vorarlberg in den Einsatz kommen.
Sonderfahrpläne z.B. für Skibus/-zug: Bus und Bahn fahren einfacher machen
Hohen Stellenwert haben auch alle sinnvollen Möglichkeiten, die das Unterwegssein mit Öffentlichen Verkehrsmitteln einfacher machen. Neue Informationswege an Haltestellen oder im Internet, Schulungen für MitarbeiterInnen oder Sonderfahrpläne für bestimmte Situationen stehen dafür beispielsweise auf der Agenda. Ein aktuelles Beispiel: Der neue Fahrplan für die Skibusse und –züge macht den Weg auf die Piste nochmals einfacher.
Mehr Information zum neuen Fahrplan
Weitere Infos gern bei
Mag. Sylvia Kralik
Marketing & Vertrieb
Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH
Herrengasse 12, 6800 Feldkirch
Tel.: 05522 83951;
sylvia.kralik(at)vmobil.at