Ab Winter neue Fahrplanauskunft für Internet und Handy
Das Jahr 2009 war für den Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) intensiv und erfolgreich: Die Stadt-, Land- und Ortsbusse und die Bahn verzeichneten um 1,2 Mio. mehr Beförderungen und legten 200.000 mehr Kilometer zurück, neue Produkte wie die Jugendkarte oder der Familienbonus sorgten für eine positive Entwicklung. Die Zahl der Jahreskartenbesitzer ist um 800 gestiegen. Auch die elektronischen Helfer werden immer wichtiger: Auf die Mobilitätsplattform
www.vmobil.at wurde 5 Mio. Mal zugegriffen. Die Fahrplanauskunft im Internet wird bis Jahresende komplett erneuert und um eine Version für Handy und iphone ergänzt.
Die Zahlen sprechen für eine positive Entwicklung in Vorarlberg: Bus und Bahn steigerten im Jahr 2009 die Leistung um 200.000 Kilometer, die Land-, Stadt- und Ortsbusse und die Bahn verzeichneten um 1,2 Mio. mehr Beförderungen als im Vorjahr – ein Plus von 1,6 %. „Vorarlberg ist unter den österreichischen Bundesländern führend in der Umsetzung eines umfassenden Mobilitätsmanagements – und damit auf dem besten Weg, die strategischen Ziele im Verkehrskonzept unseres Landes zu erreichen“, zieht Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser Bilanz. „Gemeinsames Ziel aller Partner muss auch in Zukunft sein, dass den Menschen in Vorarlberg ein sympathisches, leistungs- und zukunftsfähiges, effizientes und umweltverträgliches Mobilitätsangebot zur Verfügung steht.“
Trend zu preislich attraktiveren Zeitkarten
Überdurchschnittlich, nämlich um 2 %, hat der Jahreskartenverkauf zugenommen. 39.400 Fahrgäste waren per Ende 2009 mit Jahreskarte unterwegs, das sind um 800 mehr als 2008. Der Umsatz mit Jahreskarten hat zum dritten Mal in Folge um 10 Prozent zugenommen.
„Die Entwicklung zeigt, dass unsere Kunden verstärkt auf die preislich attraktiveren Zeitkarten umsteigen und so zu Stammkunden werden“, erläutert Christian Österle, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg VVV. „Mit Jahres-, Jugend- oder Partnerkarte sind in Vorarlberg ansprechende Produkte für regelmäßige Nutzer verfügbar, die sich auch bei nicht täglicher Nutzung rechnen.“
Auf der Agenda: Stabilität, Zusammenarbeit, Weiterbildung
Stabilität ist das zentrale Thema in der täglichen Arbeit und im Gesamtsystem. Für die Fahrgäste sind Pünktlichkeit, funktionierende Anschlüsse, ansprechende Fahrzeuge und hohe Servicequalität bei jeder Fahrt wichtig. In den vergangenen Monaten haben etwa alle 600 BuslenkerInnen eine eigene Weiterbildung besucht. Im Hintergrund arbeiten die Verantwortlichen daran, die Finanzierung des Systems auch mittelfristig sicherzustellen. Einnahmenrückgänge der Gemeinden, Kostensteigerungen oder die beabsichtigte Reduktion der Bundesförderungen sind nicht zu unterschätzen. „Wir werden trotz dieses Finanzierungsengpasses alles daran setzen, den hohen Standard des Öffentlichen Personenverkehrs in Vorarlberg und seinen Beitrag zu Lebens- und Standortqualität in unseren Gemeinden und unserem Land zu halten“, versichert Bgm. Mag. Wilfried Berchtold, Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes. „Ein wesentlicher Punkt dafür: Die noch engere Zusammenarbeit der verschiedenen Partner im System.“
Fahrplanauskunft neu für Internet und Handy ab Dezember
Neue Medien und mobile Kommunikation spielen beim VVV eine wesentliche Rolle. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Mobilitätsplattform
www.vmobil.at über 5 Mio. Seitenaufrufe. Allein die Fahrplan-Auskunft wurde 507.000 Mal genutzt, über 9.000 persönliche Fahrpläne erstellt. „Dieser zentrale Informationskanal wird in den nächsten Monaten komplett neu erarbeitet“, so Bgm. Mag. Wilfried Berchtold. „Aktuelle Daten, die Berücksichtigung von Störungen in der Auskunft, übersichtliche Karten und vor allem intelligente Suchfelder setzen ab Dezember einen völlig neuen Standard.“ Erstmals wird es eine eigene, optimierte Version für Handys geben, auch für das iphone wird eine eigene Applikation erstellt. Im Vollausbau wird es möglich sein, die Daten der Fahrplanauskunft im Internet direkt z.B. in eine Gruppenanmeldung oder in den persönlichen Kalender zu übernehmen. Im Herbst wird eine Betaversion parallel zur bestehenden Auskunft online gestellt, der Echtbetrieb beginnt mit dem Fahrplan 2010/11.
Kontakt
Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH
Mag. Sylvia Kralik, Marketing & Vertrieb
Herrengasse 12, 6800 Feldkirch
Tel.: 05522 83577
Sylvia.kralik(at)vmobil.at