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Der neue Fahrplan für Bus und Bahn ab 10. Dezember:

Auch abends und nachts gut unterwegs
Mehr Angebot am Tagesrand und in der Nacht | Stabilere Anschlüsse | Fahrplan Vorarlberg im neuen handlichen Format für jeden Haushalt

Wenn am 10. Dezember europaweit die Fahrpläne aktualisiert werden, wächst in Vorarlberg das Angebot von Bus und Bahn weiter: Neben stabileren Anschlüssen und geringfügigen Anpassungen gibt es neue Verbindungen auch am Tagesrand und in den Wochenend-Nächten. Das gesamte Angebot findet sich auf www.vmobil.at, in der kostenlosen cleVVVer-mobil-App und im neu formatierten Fahrplan Vorarlberg, den alle Vorarlberger Haushalte zum Fahrplanwechsel kostenlos geliefert erhalten.

Bregenz – Bludenz: Am Wochenende die ganze Nacht
Eine der zentralen Neuigkeiten im Fahrplan 2017/18 ist ein „Rund-um-die-Uhr-Bahnverkehr" am Wochenende zwischen Bregenz und Bludenz. Zusätzliche Regionalzugverbindungen schließen die bisher zwischen 2 und 5 Uhr früh bestehende Lücke im Takt in den Nächten auf Samstag und Sonntag und vor Feiertagen. „Uns ist es sehr wichtig auch junge Menschen für den öffentlichen Verkehr zu begeistern. Der ‚Nachtschwärmer-Zug' schafft die beste Voraussetzung, indem er die ganze Nacht am Wochenende über fährt. Das Zielpublikum sind aber nicht nur junge Menschen: Im Rheintal und im Walgau wohnen ca. 290.000 Menschen", stellt Mobilitäts-Landesrat Rauch fest. Basis dafür war ein gemeinsamer Antrag der Jugend- und VerkehrssprecherInnen der Regierungskoalition im Vorarlberger Landtag. Ein weiteres Kapitel des schwarz-grünen Regierungsprogramms wurde damit umgesetzt.
Auch die Regionen erweitern ihr Angebot am Abend bzw. in der Nacht, so etwa im Bregenzerwald oder im Unterland. Zusätzlich zu neuen Nachtlinien startet in der Region Bregenz/ Hofsteig zu Ostern 2018 der „Anrufbus". Beim Landbus Oberland ergänzt das seit Jahren bewährte YOYO-Anruf-System die fixen Nachtbuslinien. „


Wieder mehr Angebot bei Bus und Bahn
Zusätzliche Möglichkeiten bieten künftig etwa neue Frühverbindungen auf der Strecke nach St. Margrethen/CH oder ein zusätzlicher REX ab Feldkirch um 19.47 nach Lindau. Auch auf der Bahnstrecke nach Wien gibt es erfreuliche Ergänzungen: Inklusive der neuen Verbindung um 16:30 Uhr ab Wien stehen jetzt täglich 13 Railjet-Verbindungen zwischen Wien und Vorarlberg zur Auswahl. Die Nachtzüge EN 246/247 halten künftig auch in Hohenems, Götzis und Rankweil.


Angebot von Bus und Bahn gemeinsam weiterentwickeln
Gemeinsam mit den Gemeinden, den Verkehrsunternehmen und weiteren Partnern baut das Land Vorarlberg das Angebot von Bus und Bahn in den kommenden Jahren weiter konsequent aus. Aktuell laufen die Arbeiten am Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB für die Jahre 2018 bis 2028. Das ist österreichweit die erste gemeinsame Bestellung im Regionalverkehr eines Bundeslandes gemeinsam mit dem Bund.
Im wahrsten Sinn des Wortes bereits auf Schiene sind die neuen Nahverkehrszüge für Vorarlberg: Vor wenigen Wochen startete die Produktion der ersten TALENT 3-Garnituren bei Bombardier in Deutschland. Voraussichtlich ab Frühjahr 2019 sind sie im Land unterwegs, mit 104,5 Meter übrigens die längsten Nahverkehrszüge Österreichs. „Mit dem neuem Zug des Typs Talent wird das Zugfahren zu einem Erlebnis: Mehr Sitzplätze und Komfort, verbesserte Möglichkeiten der Fahrradmitnahme, barrierefreie Zugänge und WLAN, mehr Platz für Rollstühle und Kinderwägen", freut sich Landesrat Rauch.
Auch Regionen und Gemeinden arbeiten intensiv am öffentlichen Verkehr, beispielsweise ist ein umfangreiches, europaweites Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für den Busverkehr im Montafon im Gang. „Die Finanzierung wird auch im Öffentlichen Verkehr immer mehr zur Herausforderung", stellt Landesrat Rauch fest. „Danke an Gemeinden, Land und Bund, dass sich immer wieder gemeinsame Lösungen finden lassen."


Fahrplan Vorarlberg neu in drei Teilen – kostenlos für jeden Haushalt
„Trotz Internet, App und Fahrgastinfo an Haltestellen und in Fahrzeugen stehen für viele Fahrgäste gedruckte Fahrpläne nach wie vor hoch im Kurs", stellt VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand fest. Für das neue Fahrplanjahr werden die Regionalfahrplanbücher und das Vorarlberger Kursbuch kombiniert. „In drei handlichen Teilen – je einer für Vorarlberg Nord, Mitte und Süd – sind sämtliche Verbindungen und praktische Zusatzinformationen enthalten", so Christian Hillbrand. Die jeweils für die Region relevante Fahrplanausgabe wird wie gewohnt den Vorarlberger Haushalten kostenlos zugestellt. Weitere Exemplare sind selbstverständlich in den Servicestellen von Bus und Bahn erhältlich.

2018: Neue Bordtechnik und Tickets am Smartphone
Im ersten Halbjahr 2018 soll die Vergabeentscheidung für die neue Bordtechnik der Linienbusse fallen. Fahrscheindrucker, Fahrscheinautomat, Bordrechner oder Leitsystem spielen eine immer wichtigere Rolle für die Netzstabilität und die Qualität unterwegs. Daneben bereitet der Verkehrsverbund den Kauf von Fahrkarten per Smartphone für Mitte 2018 vor.


Probleme mit zunehmendem Straßenverkehr: Busse stecken auch im Stau
Die Stadt-, Land- und Ortsbusse haben im neuen Fahrplan auch vielfach die Anschlüsse optimiert. „Eine der größten Herausforderungen sind die unterschiedlichen Fahrzeiten zu Verkehrsspitzen oder am Tagesrand", berichtet VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand aus den Erfahrungen der Planungsarbeit in den Gemeinden und Regionen. Von Gaissau nach Bregenz braucht ein Linienkurs mittlerweile neun Minuten mehr als noch vor Jahren.
„Die Vorarlberger Linienbusse stecken auf verschiedenen Strecken immer wieder im Stau", stellt Landesrat Johannes Rauch wiederholt fest. „Zeitweilig ist der Fahrplan überflüssig, weil er sich verkehrsbedingt sowieso nicht einhalten lässt." Die dringend notwendigen und auch geplanten Busbeschleunigungsmaßnahmen werden derzeit nur sehr schleppend umgesetzt, im Jahr 2017 konnte kein größeres Projekt realisiert werden. „Als Folge davon wird der öffentliche Verkehr immer langsamer und die Kosten steigen", resümiert Landesrat Rauch. „Wir Verantwortlichen der Stadt-, Land- und Ortsbusse und der Bahnen fordern daher mehr Mut und mehr Konsequenz, damit der öffentliche Verkehr interessant bleibt und noch attraktiver wird!"


ÖsterreicherInnen europaweit am meisten öffentlich unterwegs
Der Europavergleich stellt den ÖsterreicherInnen ein gutes Zeugnis aus: Nach EU-Daten legt jede und jeder von uns 3.400 Kilometer im Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Damit werden sogar die bekannt bahnliebenden Schweizer überholt: Diese fahren zwar mehr mit dem Zug, aber deutlich weniger mit dem Bus oder mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auch in Vorarlberg werden die Fahrgäste im Land seit Jahren kontinuierlich mehr: Abgesehen von einem leichten Minus von 0,2 % bei den Einzelfahrscheinen im Jahr 2015 – bedingt auch durch ein Plus bei Jahreskarten von 18,8 % im Jahr davor – verlaufen die Kurven der Fahrkartenverkäufe unablässig nach oben.

 

* Prognose

 

*Prognose


„Auch wenn wir mit der Öffi-Nutzung europaweit an der Spitze liegen: Da ist noch mehr drin", ist Mobilitätslandesrat Johannes Rauch überzeugt. „Zu wichtig ist der Lösungsbeitrag des öffentlichen Verkehrs – sei es für die persönliche Mobilität, für Umwelt, Klima und Ressourcen oder für Lebensqualität und Standort."

Ergänzende Informationen gern bei Christian Hillbrand, Geschäftsführung Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV): 05522/83951, christian.hillbrand@vmobil.at

 

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