„Zehn Schwarzfahrer in einer Stunde sind zehn zu viel" Diesen Text vorlesen lassen

„Innerhalb einer Stunde haben unsere MitarbeiterInnen auf einer einzigen Linie zehn Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein angetroffen", hat VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand von einem besonders unerfreulichen Ergebnis zu berichten – so geschehen bei einer morgendlichen Kontrolle zwischen Rankweil und Meiningen. Auch wenn das zum Glück ein seltenes Einzelergebnis ist – Fairness ist und bleibt ein zentrales Thema im öffentlichen Verkehr.

Weiterhin ein Auge auf gültige Fahrkarten
Die Partner im Verkehrsverbund Vorarlberg werden deshalb weiterhin neben der Qualität auch speziell auf die Fairness achten. Schließlich sind die Tarife in Vorarlberg besonders günstig: Eine VVV-Jahreskarte für Erwachsene für ganz Vorarlberg kostet gut einen Euro pro Tag, Streckenkarten beginnen bei 1,50 Euro pro Domino. Verschiedene Fahrgastgruppen können von zusätzlichen Ermäßigungen profitieren.
„Für bedürftige Menschen gibt es eigene FAIR-Tarife. Die MitarbeiterInnen in unseren Servicestellen informieren dazu gern", so Hillbrand. Schwarzfahren lohnt sich also tatsächlich nicht: Gemäß den allgemeinen Tarifbestimmungen werden Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis mit einem „erhöhten Beförderungsentgelt" in Höhe von 90 Euro belangt, bei nachträglicher Bezahlung kommen noch einmal 30 Euro Gebühr dazu.

Mobilbegleiter und Buslenker kontrollieren – „Bitte vorne einsteigen" läuft weiter
Als Gegenstück zu den Zugbegleitern auf der Schiene betreuen derzeit zehn VVV-MobilbegleiterInnen die Buslinien im Land. Sie haben ein Auge auf die Qualität im System, beraten und unterstützen und kontrollieren die Fahrkarten. Auch die BuslenkerInnen sind per Gesetz dazu berechtigt, Fahrscheine zu kontrollieren. Wenn jemand keine gültige Fahrkarte hat, können sie ihm die Mitfahrt verweigern. Gute Erfahrungen wurden in diesem Zusammenhang mit der landesweiten Aktion „Bitte vorne einsteigen" gemacht: Der größte Teil der Fahrgäste weiß mittlerweile, dass die LenkerInnen beim Einstieg die Fahrscheine kontrollieren und hat diese bereits griffbereit. Immer seltener müssen sie einzelnen Einsteigenden erklären, dass für die Dienstleistung, die die über 1.000 im öffentlichen Verkehr Vorarlbergs Beschäftigten tagtäglich erbringen, auch eine Gegenleistung in Form eines Fahrpreises erwartet wird. „Auch wenn das nicht immer angenehm ist, in diesem Punkt stehen wir voll hinter unseren BuslenkerInnen, Zug- und MobilbegleiterInnen. Denn nur wenn sich alle Fahrgäste fair verhalten, kann der öffentliche Verkehr mit entsprechender Qualität funktionieren", fasst Christian Hillbrand zusammen.

Ergänzende Informationen bei Christian Hillbrand, Geschäftsführung Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV): 05522/83951, christian.hillbrand@vmobil.at

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