Das Fahrrad wird 200: Eine Erfolgsgeschichte auf zwei Rädern Diesen Text vorlesen lassen

Eines der liebsten Fortbewegungsmittel in den plan b-Gemeinden wird heuer 200 Jahre alt: das Fahrrad. Vor genau 200 Jahren führte Freiherr von Drais das erste lenkbare Laufrad vor. Der Rest ist Geschichte – mit ganz viel Zukunft.

Eines der liebsten Fortbewegungsmittel in den plan b-Gemeinden wird heuer 200 Jahre alt: das Fahrrad. Vor genau 200 Jahren führte Freiherr von Drais das erste lenkbare Laufrad vor. Der Rest ist Geschichte – mit ganz viel Zukunft.

Die Menschen in den plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt fahren gerne Rad: Die Region hat einen der höchsten Radfahreranteile Österreichs. Das liegt nicht zuletzt auch an der hervorragend ausgebauten Rad-Infrastruktur und an attraktiven Projekten wie dem plan b-Trolley.

Der Grundstein für das Fahrrad, das uns heute so bequem, gesund und umweltschonend von A nach B bringt, wurde aber schon lange vor unserer Zeit gelegt. 1817 stellte der Forstbeamte Karl Drais seine „Laufmaschine" als günstige Alternative zum Pferd vor. Etwa 50 Jahre später bekam diese zwischendurch fast in Vergessenheit geratene „Draisine" Tretkurbeln, wurde zum Fahrrad – und begann auf der Weltausstellung 1867 in Paris ihren bis heute anhaltenden Höhenflug.


Radfahren in schwindelnden Höhen

Der „Höhenflug" war anfangs durchaus wörtlich zu nehmen: In den 1870ern und 80ern war das Hochrad die gängige Form des Zweirads. Das Vorderrad maß bis zu anderthalb Meter, der Boden war nicht einmal mehr mit den Zehenspitzen zu erreichen, man erklomm den Sattel über eine Stütze am Rahmen.

Mit diesem Vehikel war man zwar flott unterwegs, allerdings konnten schon kleinste Hindernisse zu schweren Stürzen führen. Die Gefahr war zu groß, die Folge die Erfindung des „Sicherheitsfahrrads", des heutigen Niederrads. Bei ihm liegt der Sattel und damit der Schwerpunkt tiefer und weiter hinten, die Kurbelkraft wird per Kette aufs Hinterrad übertragen, der Boden ist mit den Füßen erreichbar: entscheidende Vorteile in Sachen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Und so war das Fahrrad in seiner heutigen Form erfunden.


Neuer Antrieb seit den 1970ern

Das relativ preisgünstige Fahrrad war das erste massentaugliche Individualverkehrsmittel. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde es für Arbeiter erschwinglich und damit weit verbreitet, ehe es ab den 1950ern mit wachsendem Wohlstand durch Autos und Motorräder zurückgedrängt wurde. Seine Bedeutung in Europa wuchs erst wieder durch die Ölkrisen der 1970er und das wachsende Umweltbewusstsein und nimmt bis heute stetig zu.


Gesund, genussvoll, gut für die Umwelt

Heute ist das Fahrrad ein nahezu ideales Verkehrsmittel: Radfahren ist gesund, spart Kosten, schont die Umwelt und lärmgeplagte Straßen-Anrainer – und macht einfach Spaß. Das 450 Kilometer lange Radwegenetz in Vorarlberg macht die Entscheidung fürs Rad noch genussvoller. Für Orientierung sorgen eine hervorragende Beschilderung, kostenlose Radkarten, ein Rad-Navi (https://www.vorarlberg.at/vorarlberg/wirtschaft_verkehr/verkehr/fahrrad/weitereinformationen/radverkehrswegweisung_ori/radnaviundonline-routenpl.htm ) und eine eigene Rad-Navi-App, erhältlich im jeweiligen App-Store.

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