Klimawandelanpassung: plan b-Gemeinden arbeiten gemeinsam an Arbeitsprogramm Diesen Text vorlesen lassen

Politische VertreterInnen der sechs plan b-Gemeinden haben sich in einer regionalen Arbeitssitzung gestern Abend in Schwarzach mit dem aktuellen Stand des Klimawandel-Anpassungskonzepts auseinandergesetzt.

Auch in unserer Region ist der Klimawandel spürbar: Nicht nur Hitzetage und Tropennächte nehmen zu, sondern auch die Trockenperioden werden nach den vorliegenden Informationen mehr. Die sechs plan b-Gemeinden arbeiten zurzeit an einem gemeinsamen Arbeitsprogramm, um die negativen Auswirkungen möglichst zu reduzieren. Den aktuellen Status haben politische VertreterInnen aller sechs Gemeinden in einer gemeinsamen regionalen Arbeitssitzung am 17. Oktober 2019 in Schwarzach diskutiert. Ziel ist es, ergänzend zu den Bestrebungen auf EU-, Bundes- und Landesebene funktionierende Lösungen für Region und Gemeinden zu finden. In den kommenden Monaten werden sich die Gemeinden mit dem regionalen Arbeitsprogramm befassen.

Höhere Temperaturen, mehr Hitzetage, heftigere Wettererscheinungen, Veränderungen in Tier- und Pflanzenwelt: Der Klimawandel findet statt und ist auch bei uns deutlich spürbar. Um mit den zukünftigen Herausforderungen umzugehen, braucht es ergänzend zum Klimaschutz auch konkrete Maßnahmen für die Anpassung an den Klimawandel.

Klimawandel-Anpassungsmodellregion plan b
Derzeit setzen sich die sechs Gemeinden speziell mit den negativen Folgen des Klimawandels auseinander. Mit Unterstützung des KLAR! (Klimawandel-Anpassungs-Region)-Förderprogramms des Österreichischen Klima- und Energiefonds erarbeiten sie ein regionales Klimawandel-Anpassungskonzept. Ergänzend zu anderen Aktivitäten auf internationaler, nationaler und Landesebene wollen die plan b-Gemeinden in den kommenden zwei Jahren ihr Augenmerk speziell auf Bereiche legen, wo sie selbst konkrete Handlungsmöglichkeiten haben. Unter dem Fokus der Klimawandel-Anpassung soll es dabei z.B. um das Pflanzen und Pflegen von Bäumen im öffentlichen Raum, um Kleingewässer, Trinkbrunnen, um klimafitte Infrastruktur oder um Katastrophenschutz gehen. Wesentlich sind in allen Bereichen auch Information und Bewusstseinsbildung.

Weiter gemeinsam Umwelt und Klima schützen
In der Arbeitssitzung am 17. Oktober haben die politischen VertreterInnen das regionale Klimawandel-Arbeitsprogramm diskutiert und für die Beschlussfassung in den Gemeinden freigegeben. In den kommenden Wochen wird das Konzept dazu konkretisiert, bevor die Gemeinden die Thematik in den entsprechenden politischen Gremien diskutieren.
Das KLAR!-Klimawandelanpassungs-Programm gliedert sich ideal in andere Bereiche ein, in denen die sechs plan b-Gemeinden und ihre BürgerInnen teils schon seit Jahrzehnten zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Nachhaltiges Bauen, ökologische Beschaffung, schonender Umgang mit Ressourcen und bewusste Mobilität sind in der Region schon lange selbstverständlich.

 

Weitere Infos zum Klimawandel und den Auswirkungen auf unsere Region gibt es auch auf der Webseite der Gemeinden.

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