Mit Abstand gut und sicher unterwegs

Abstand macht viel aus: Wird er eingehalten, sinkt das Unfallrisiko auf den Straßen, gleichzeitig steigt bei allen VerkehrsteilnehmerInnen das gute Gefühl. In einer breiten Initiative „Abstand macht sicher“ sensibilisieren die plan b-Gemeinden mit der Radlobby Vorarlberg, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem Land Vorarlberg für ein achtsames Miteinander im Straßenverkehr.

Viele Menschen sind täglich auf Vorarlbergs Straßen unterwegs – und leider kennen viele von ihnen solche und ähnliche Situationen: Das knappe, damit ärgerliche und öfter auch gefährliche Überholen, die Spritzwasserdusche auf dem Gehsteig oder den mangelnden Platz beim Ein- oder Aussteigen in Bus und Bahn. Fehlender Abstand macht das Unterwegssein ungemütlicher und auch riskanter – egal ob für FußgängerInnen, Rad- und AutofahrerInnen oder Öffi-NutzerInnen.

Gemeinsame Initiative für mehr Sicherheit und Wohlfühlen auf unseren Straßen
Mit ihrer gemeinsamen Initiative „Abstand macht sicher“ laden die plan b-Gemeinden, die Radlobby Vorarlberg, das Kuratorium für Verkehrssicherheit und das Land Vorarlberg ein, hier aufmerksamer und rücksichtsvoller zu sein. Denn gerade mit wieder zunehmendem Verkehr ist es umso wichtiger, aufeinander acht zu geben. „Der passende Abstand im Straßenverkehr trägt zu mehr Sicherheit und zu mehr Wohlfühlen unterwegs bei“, sind die VertreterInnen der plan b-Gemeinden und ihre Partner überzeugt. „Jede und jeder kann hier mit ein wenig Rücksicht einen wertvollen Beitrag leisten.“

„Abstand macht sicher“
Transportiert wird die Botschaft „Abstand macht sicher“ in den kommenden Wochen auf verschiedenen Wegen. So wurden u. a. über 50 Transparente in den teilnehmenden Gemeinden platziert, ein großes auch über der Landesstraße an der Radbrücke in Wolfurt. Fixe Schilder montieren die plan b-Gemeinden an Stellen, wo besondere Aufmerksamkeit gefragt ist. Weiters wird es im Sommer und Herbst persönliche Informationen im Rahmen von Veranstaltungen sowie an vielfrequentierten Plätzen geben.

Ein wertvoller Impulsgeber für diese Initiative war die preisgekrönte Aktion „Abstand macht sicher – Kikis, ÖPNV, Schwimmnudeln“ der Radlobby Vorarlberg. In der gemeinsamen Arbeit von Gemeinden, Land, Radlobby Vorarlberg und Kuratorium für Verkehrssicherheit wurde der Abstandsgedanke auf alle VerkehrsteilnehmerInnen ausgeweitet und in verschiedenen Instrumenten umgesetzt.

Mit dem Kiki sicher unterwegs: Sicherheitscheck um 35 Euro

Seit Jahren schon fördern die plan b-Gemeinden den Kauf von Radanhängern für den Transport von Kindern. Tausende dieser so genannten „Kikis“ sind inzwischen auf unseren Straßen unterwegs. Wichtig auch hier: Die gesetzeskonforme Ausstattung mit Licht, Rückstrahlern und Wimpel, darauf ist schon beim Kauf zu achten. Ergänzend bieten die Radhändler der Region über Initiative der Gemeinden jetzt einen Sicherheits-Check für alle Kikis an: Um pauschal 35 Euro wird der StVO-konforme Zustand eines Kikis überprüft, das Ergänzen allenfalls fehlender Teile ist in der Pauschale enthalten.

„Abstand macht sicher“-Transparente für Kikis
Bei der Radlobby Vorarlberg sind außerdem Transparente für Kikis erhältlich, die auf den Sicherheitsabstand aufmerksam machen. Sie reflektieren das Licht und erhöhen damit gleichzeitig die eigene Sicherheit. Bei Interesse bitte ein E-Mail an vorarlberg@radlobby.at, der Unkostenbeitrag beträgt 15 Euro (begrenzte Verfügbarkeit). So kann jede und jeder auf den Straßen mit dem Kiki die Botschaft des „richtigen Abstands“ vermitteln.