Sicher unterwegs im Herbst

Der Herbst ist da: Bei Schul-, Freizeit- und Arbeitswegen ist es oft wieder dämmrig oder dunkel. Umso mehr gilt es, auf der Straße sichtbar zu sein, Abstand zu halten und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Letzteres kann durchaus auch heißen, gezielt das Auto öfter stehen zu lassen.

Foto: plan b/mprove

Wir leben im Land der kurzen Wege. Fünf Kilometer oder weniger – in diesem Bereich liegt ein Großteil der täglichen Strecken. Auch in unserer Region ist dafür noch (zu) häufig das Auto im Einsatz. Dabei bergen gerade kurze Wege ein höheres Risiko: In den ersten sechs Fahrminuten passieren laut einer Verkehrssicherheitsstudie 39 Prozent aller Autounfälle, knapp zwei Drittel davon innerhalb der ersten drei Minuten. Auch aus technischer Sicht sind Kurzstrecken nicht ideal: Noch bevor das Auto warmgelaufen ist, steht es wieder, auch ist der Verbrauch spürbar höher. Da lohnt sich doch die Überlegung, ob es nicht praktischere, klimafreundlichere und manchmal vielleicht sogar schnellere Alternativen gibt. Fahrrad, zu Fuß gehen oder auch öffentliche Verkehrsmittel bieten sich für viele Wege an.

Schon von Weitem zu sehen
Gerade in der dunkleren Jahreszeit sind alle VerkehrsteilnehmerInnen gefordert, möglichst gut sichtbar zu sein. Hellere Kleidung und Reflektoren für FußgängerInnen und RadfahrerInnen, Rückstrahler auch an Kinderwagen oder Rucksäcken oder eine funktionierende, saubere Beleuchtung bei Fahrzeugen tragen zur Sichtbarkeit und damit zur Sicherheit bei.

Foto: plan b/mprove