Carsharing: So funktioniert's in Vorarlberg

Bei vielen Dingen des täglichen Lebens ist ein „geteiltes Auto“ mehr als ausreichend. Für Besorgungen, Freizeitaktivitäten oder Arbeitswegen ist Carsharing – als Ergänzung zum Öffentlichen Verkehr – eine gute Option.

In Vorarlberg gibt es derzeit stationsbasiertes Carsharing, das bedeutet, dass das Auto an dem Standort zurückgebracht/abgestellt wird, wo es abgeholt wurde. Die meisten Fahrzeuge sind E-Autos. An jedem Standplatz, an dem ein E-Carsharing-Auto ausgeborgt wird, befindet sich eine Ladesäule. Das Auto wird nach der Benutzung wieder angesteckt, sodass sichergestellt ist, dass die Folgenutzerin/der Folgenutzer ausreichend Akku für ihre/seine Fahrt hat. 

Die Vorteile auf einen Blick
Das Carsharing-Auto muss nicht von Ihnen in die Werkstatt gebracht werden, Sie müssen sich nicht um das Pickerl oder die Vignette kümmern und auch die Reinigung des Fahrzeuges machen andere für Sie. Die Kosten für das Carsharing-Auto sind absolut transparent, während diese beim eigenen Auto oft verschwimmen. Kosten wie Versicherung, Treibstoff etc. sind in den Tarifen inkludiert. Die Standorte sind zumeist zentral in Gemeinden bzw. an Bahnhöfen oder auch direkt bei größeren Wohnanlagen gelegen. 

Faustregel 10.000 km
Für alle, die weniger als 10.000 km im Jahr mit einem Auto fahren, ist ein (E-)Carsharing meist günstiger. Und: Das private Auto steht in Österreich im Schnitt 23 von 24 Stunden nur herum, Zweitautos noch mehr. Zeit umzusteigen!