Der VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg 2026 geht an den Landbus Unterland für die Umsetzung des 10-Minuten-Takts auf Hauptstrecken. Der renommierte VCÖ-Mobilitätspreis stand heuer unter dem Motto „nachhaltig.effizient.innovativ“. Zudem wurde als weiteres vorbildhaftes Projekt beim VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg von Landesstatthalter Christof Bitschi, VCÖ und ÖBB das VMOBIL Rad Dornbirn ausgezeichnet.
„Ein attraktiver öffentlicher Verkehr ist entscheidend für eine moderne und verlässliche Mobilität in Vorarlberg. Der 10-Minuten-Takt beim Landbus Unterland, das VMOBIL Rad Dornbirn und die neugestalteten Dorfplätze in Egg und Hittisau zeigen, wie innovative Lösungen den Alltag der Menschen erleichtern und gleichzeitig die Lebensqualität in unseren Gemeinden erhöhen“, betont Landesstatthalter Christof Bitschi.
VMOBIL Rad Dornbirn als vorbildliches Projekt ausgezeichnet
Seit dem 20. Mai gibt es in Dornbirn das erste Leihradsystem in Vorarlberg. Rund 100 Fahrräder stehen an 21 Stationen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung, ab 6. September werden es 26 sein. Umgesetzt wurde es in Kooperation von Stadt und lokaler Wirtschaft. Das Leihradsystem ist in das bestehende Mobilitätssystem VMOBIL eingegliedert. Wer ein Klimaticket VMOBIL oder Klimaticket Österreich hat, erhält einen um 30 Prozent ermäßigten Tarif. Das Leihradsystem ergänzt optimal den Öffentlichen Verkehr, insbesondere für Pendlerinnen und Pendler ist es eine gute Möglichkeit beispielsweise die letzte Meile vom Bahnhof zum Arbeitsplatz mit dem Leihrad zu fahren. Und die 100-Tage-Bilanz zeigt, dass das VMOBIL Rad bei der Bevölkerung gut ankommt: Bereits 437 Personen haben das Angebot genutzt, es gab bereits 1.420 Ausleihen. Und 1.142 Personen haben bereits die VMOBIL Rad App.
VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg für den 10 Minuten-Takt bei Landbus Unterland
Seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember gibt es beim Landbus Unterland auf den Hauptstrecken einen 10-Minuten-Takt. Erreicht wurde das, indem Linien gezielt überlagert wurden. Zusätzlich wurden neue Direktverbindungen eingeführt, wodurch sich die Fahrzeit für die Fahrgäste verkürzt hat, beispielsweise auf der Strecke Altach – Bregenz um bis zu 15 Minuten. Da alle zehn Minuten ein Bus kommt, brauchen sich Fahrgäste ähnlich wie bei der U-Bahn, keinen Fahrplan zu merken. Es werden barrierefreie Elektro-Gelenkbusse eingesetzt, mit mehr Platz, auch für Kinderwagen, Rollstuhl, Rollator oder Falträder. Das verbesserte Angebot kommt bei den Fahrgästen sehr gut an: Täglich sind nun im Schnitt 3.000 Fahrgäste mehr mit den Bussen unterwegs als zuvor. Am Bahnhof Dornbirn erreichen die Busse eine Tagesfrequenz von beeindruckenden rund 30.000 ein- und aussteigenden Fahrgästen. Bereits 67 Prozent der vom Landbus Unterland eingesetzten Busse sind Elektrobusse, die leise und abgasfrei sind. Bis zum Jahr 2028 soll der Anteil auf 80 Prozent erhöht werden.