Erstes Leihradsystem startet im Mai in Dornbirn

Ob für den schnellen Weg in die Arbeit, zum Einkaufen in die Innenstadt oder spontan zum Sport: Mit dem VMOBIL Rad wird Alltagsmobilität in Dornbirn noch im Mai noch einfacher und flexibler. Der Verkehrsverbund Vorarlberg startet gemeinsam mit der Stadt Dornbirn das erste stationsbasierte Leihradsystem des Landes als zweijähriges Pilotprojekt mit rund 20 Stationen und 100 Fahrrädern im Stadtgebiet. Ermöglicht wird VMOBIL Rad durch die enge Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und regionaler Wirtschaft.

Ein VMOBIL Leihrad steht in Dornbirn am Marktplatz. (Fotomontage)
Ein künftiges VMOBIL Leihrad in Dornbirn am Marktplatz (Symbolbild)

Ein Fahrrad spontan an einem Ort ausleihen und am gewünschten Zielort wieder abstellen. Was in vielen Städten und bevölkerungsreichen Regionen längst zum Alltag gehört, wird nun auch in Dornbirn Realität. Gemeinsam mit der Stadt Dornbirn, lokalen Unternehmen als Kooperationspartner und dem erfahrenen Bikesharing-Betreiber „nextbike“ startet der Verkehrsverbund Vorarlberg im Mai das moderne, bewährte Mobilitätangebot – geplant als zweijähriges Pilotprojekt mit rund 20 Stationen und bis zu 100 Rädern im Stadtgebiet von Dornbirn.

Das VMOBIL Rad ist eine wichtige Ergänzung zu Zug und Bus und schafft eine neue Freiheit für kurze, spontane Wege. Einfach per App ein Rad ausleihen, losfahren und am gewünschten Ziel-Standort wieder zurückgeben. Gerade auch auf der „letzten Meile“, etwa vom Bahnhof zum Arbeitsplatz, zur Fachhochschule oder nach Hause, bietet das VMOBIL Rad eine praktische und zeitsparende Lösung. 

„Mit dem neuen Angebot wird eine einfache und alltagstaugliche Möglichkeit geschaffen, die einen weiteren Impuls für die Mobilität der Zukunft im Land setzt“, so Landesstatthalter Christof Bitschi.

„Ein Leihrad ist genau dann wichtig, wenn das eigene Fahrrad nicht verfügbar ist oder Alternativen fehlen. Und genau dieses Angebot bietet ein stationsbasiertes Leihradsystem: rund um die Uhr verfügbar und flexibel nutzbar, so wie es benötigt wird“, erklärt Verkehrsverbund Vorarlberg Geschäftsführer Christian Hillbrand.

„Mit dem Leihrad schaffen wir eine weitere Möglichkeit, um kurze Wege in Dornbirn unkompliziert und klimafreundlich zurückzulegen. Gerade in Kombination mit Bus und Bahn kann dieses Angebot eine sinnvolle Ergänzung sein“, so der Bürgermeister der Stadt Dornbirn, Markus Fäßler.

Lokale Wirtschaft und öffentliche Hand: Gemeinsam für eine neue Mobilität in Dornbirn
Ermöglicht wird VMOBIL Rad durch die enge Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und regionaler Wirtschaft. Neben dem finanziellen Beitrag der Stadt Dornbirn engagieren sich innovative Unternehmen als Partner und übernehmen Standortpartnerschaften für einzelne Stationen. Damit leisten sie einen essenziellen Beitrag zum Aufbau eines flächendeckenden Angebots. 

„Unser Ziel ist es, das Netz an Stationen sukzessive und zeitnah weiter auszubauen. Dafür brauchen wir starke Partner aus der Wirtschaft, die diese Entwicklung mittragen“, erklärt Projektleiterin Verena Seethaler-Steidl. Für Unternehmen bietet das System auch einen direkten Mehrwert: Standorte vor der eigenen Haustüre machen das Angebot besonders attraktiv für Mitarbeitende und Kund:innen. Bereits als Partner mit an Bord sind unter anderem: Sparkasse, Hypo, Raiffeisenbank, Interspar, Messepark, die Trampolinhalle Highmatrausch, das Energieinstitut Vorarlberg, die Fachhochschule Vorarlberg und Visuform. 

Ein VMOBIL Leihrad steht in Dornbirn am Marktplatz. (Fotomontage)
Ein künftiges VMOBIL Leihrad in Dornbirn am Marktplatz (Symbolbild)