Das plan b Jahr 2019

Die Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt haben sich 2004 mit dem Ziel zusammengetan, Schulen, Unternehmen und ihre insgesamt 65.000 Bürgerinnen und Bürger für bewusste Mobilität zu begeistern. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten von 2019.

  • plan b-Parkraummanagement als Beispiel beim Österreichischen Stadtregionstag

    Am 23. und 24. Oktober 2019 setzten sich hier in Wiener Neustadt 180 VertreterInnen von Städten und Gemeinden mit nötigen stadtregionalen Maßnahmen zur Stärkung der Zentren auseinander und lobten das plan b-Parkraummanagement in höchsten Tönen.

    „Erfolgsmodell Stadtregion - Zentren brauchen Regionen, Regionen brauchen Zentren": Unter dieses Motto stellte der Österreichische Städtebund den 7. Österreichischen Stadtregionstag.  Ein intensiv diskutiertes Positivbeispiel zum „Steuerungsmoment Ruhender Verkehr":
    Das regionale Parkraummanagement im Rheintal. Im österreichweiten Vergleich und auch in der Diskussion mit Experten aus der Schweiz bestätigte sich, dass der von den sieben Vorarlberger Gemeinden gewählte Zugang

    • „Der beste Parkplatz ist jener, der gar nicht benötigt wird. Der zweitbeste einer, der optimal genutzt wird." und
    • „Parkraummanagement in dieser Qualität lässt sich nur im regionalen Schulterschluss realisieren - für Verkehr und Mobilität tragen wir gemeinsam Verantwortung."

    auch für andere Regionen schlüssig und erfolgsversprechend ist. Umgekehrt geben die Erfahrungen anderer Städte oder Länder wertvolle Impulse dafür, die Mobilität in unserer Region weiterzuentwickeln. Auch beim Abendempfang der Frau Bundesministerin Maria Patek vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und der Stadt Wiener Neustadt standen die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimawandelanpassung im Fokus.

    Weitere Informationen unter: https://www.staedtebund.gv.at/ oder http://stadtregionen.at/

  • Das war der Rad-Ried-Tag 2019

    Erst Frühnebel, dann ein Herbsttag von der ganz feinen Sorte:
    So begrüßte gestern Sonntag das Ried viele hunderte RadfahrerInnen und Fußgänger.

    Dass wegen unsicherer Wettervorhersage Verpflegsstände und Programmpunkte des fast schon traditionellen Rad-Ried-Tages zur Lauteracher „Alten Säge" verlegt werden mussten, tat Stimmung und Erlebnis keinen Abbruch. Allein rund 240 frisch gebackene Pizzen wurden verspeist, dazu Chili con Carne, Krautspätzle oder Apfelstrudel mit frischem Gratis-Kaffee auf Einladung der plan b-Gemeinden. Die Veranstaltung bildete auch den offiziellen Schlusspunkt für den RADIUS-Fahrrad-Wettbewerb: 994 TeilnehmerInnen hatte die Region heuer zu verzeichnen, diese sammelten 1,379 Mio. Kilometer. Auch die Ausstellung zur Klimawandel-Anpassung war vor Ort: Die plan b-Gemeinden arbeiten hier aktuell an einem regionalen Konzept, das die negativen Auswirkungen reduzieren soll. Unterstützt werden sie dabei vom Österreichischen Klima- und Energiefonds. Ein Danke allen Gästen und allen fleißigen HelferInnen!

  • Klimawandelanpassung: plan b-Gemeinden arbeiten gemeinsam an Arbeitsprogramm

    Politische VertreterInnen der sechs plan b-Gemeinden haben sich in einer regionalen Arbeitssitzung gestern Abend in Schwarzach mit dem aktuellen Stand des Klimawandel-Anpassungskonzepts auseinandergesetzt.

    Auch in unserer Region ist der Klimawandel spürbar: Nicht nur Hitzetage und Tropennächte nehmen zu, sondern auch die Trockenperioden werden nach den vorliegenden Informationen mehr. Die sechs plan b-Gemeinden arbeiten zurzeit an einem gemeinsamen Arbeitsprogramm, um die negativen Auswirkungen möglichst zu reduzieren. Den aktuellen Status haben politische VertreterInnen aller sechs Gemeinden in einer gemeinsamen regionalen Arbeitssitzung am 17. Oktober 2019 in Schwarzach diskutiert. Ziel ist es, ergänzend zu den Bestrebungen auf EU-, Bundes- und Landesebene funktionierende Lösungen für Region und Gemeinden zu finden. In den kommenden Monaten werden sich die Gemeinden mit dem regionalen Arbeitsprogramm befassen.

    Höhere Temperaturen, mehr Hitzetage, heftigere Wettererscheinungen, Veränderungen in Tier- und Pflanzenwelt: Der Klimawandel findet statt und ist auch bei uns deutlich spürbar. Um mit den zukünftigen Herausforderungen umzugehen, braucht es ergänzend zum Klimaschutz auch konkrete Maßnahmen für die Anpassung an den Klimawandel.

    Klimawandel-Anpassungsmodellregion plan b
    Derzeit setzen sich die sechs Gemeinden speziell mit den negativen Folgen des Klimawandels auseinander. Mit Unterstützung des KLAR! (Klimawandel-Anpassungs-Region)-Förderprogramms des Österreichischen Klima- und Energiefonds erarbeiten sie ein regionales Klimawandel-Anpassungskonzept. Ergänzend zu anderen Aktivitäten auf internationaler, nationaler und Landesebene wollen die plan b-Gemeinden in den kommenden zwei Jahren ihr Augenmerk speziell auf Bereiche legen, wo sie selbst konkrete Handlungsmöglichkeiten haben. Unter dem Fokus der Klimawandel-Anpassung soll es dabei z.B. um das Pflanzen und Pflegen von Bäumen im öffentlichen Raum, um Kleingewässer, Trinkbrunnen, um klimafitte Infrastruktur oder um Katastrophenschutz gehen. Wesentlich sind in allen Bereichen auch Information und Bewusstseinsbildung.

    Weiter gemeinsam Umwelt und Klima schützen
    In der Arbeitssitzung am 17. Oktober haben die politischen VertreterInnen das regionale Klimawandel-Arbeitsprogramm diskutiert und für die Beschlussfassung in den Gemeinden freigegeben. In den kommenden Wochen wird das Konzept dazu konkretisiert, bevor die Gemeinden die Thematik in den entsprechenden politischen Gremien diskutieren.
    Das KLAR!-Klimawandelanpassungs-Programm gliedert sich ideal in andere Bereiche ein, in denen die sechs plan b-Gemeinden und ihre BürgerInnen teils schon seit Jahrzehnten zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Nachhaltiges Bauen, ökologische Beschaffung, schonender Umgang mit Ressourcen und bewusste Mobilität sind in der Region schon lange selbstverständlich.

    Weitere Infos zum Klimawandel und den Auswirkungen auf unsere Region gibt es auch auf der Webseite der Gemeinden.

  • Rad-Ried-Tag am 20. Oktober im autofreien Lauteracher Ried

    Am Sonntag, 20. Oktober 2019, laden die plan b-Gemeinden und die Marktgemeinde Lustenau wieder zum Rad-Ried-Tag ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr bei der „Alten Säge" in Lauterach, Hofsteigstraße 4 bzw. beim Kirchplatz in Lustenau. Das Ried bleibt an diesem Tag zwischen 10.30 und 16.00 Uhr bis auf Anrainer und landwirtschaftlichen Verkehr autofrei.

    Natur und Landschaft, nette Gesellschaft, unterhaltsames Rahmenprogramm und ganz nebenbei noch was Gutes für Umwelt und Gesundheit tun – das zeichnet den Rad-Ried-Tag der plan b-Gemeinden aus. Gleichzeitig feiern die TeilnehmerInnen aus Bregenz, Lauterach, Wolfurt, Hard, Kennelbach und Schwarzach mit der Veranstaltung auch den Abschluss des Fahrradwettbewerbs RADIUS.

    Rad-Ried-Tag: Radfahren, genießen, erleben
    Am Sonntag, 20. Oktober, ist um 10.30 Uhr Treffpunkt bei der „Alten Säge" in Lauterach bzw. beim Kirchplatz in Lustenau. Von dort findet, sofern das Wetter es zulässt, eine gemeinsame Fahrradfahrt ins Ried statt. Danach gibt es in der „Alten Säge" in Lauterach die Verlosung zum RADIUS-Fahrradwettbewerb für die TeilnehmerInnen aus den sieben Gemeinden, kulinarische Stärkungen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein. Spiele, Fahrrad-Service und Informationsmöglichkeiten, Musik und viele Gesprächspartner sorgen sicher für eine angenehme Zeit.

    Auszeit mitten im Rheintal: Radfahren im Ried
    Wer die wundervolle Landschaft dieses besonderen Fleckchens Vorarlbergs also schon immer gemütlich „im Vorbeifahren" erleben und dies zugleich mit guter Unterhaltung und Information verbinden mag, sollte sich den 20. Oktober im Kalender markieren. Achtung: Die Sperre für motorisierten Verkehr (10.30 – 16.00 Uhr) gilt nicht für Anrainer und für landwirtschaftlichen Verkehr. Bitte daher immer aufmerksam unterwegs sein – und idealerweise mit Helm. Es gilt die Straßenverkehrsordnung, jeder Teilnehmer ist auf eigenes Risiko unterwegs.

    Die plan b-Gemeinden und die Marktgemeinde Lustenau freuen sich auf einen schönen Rad-Ried-Tag und zahlreiche TeilnehmerInnen!

    Hinweis: Die Veranstaltung ist nachhaltig organisiert und trägt das „ghörig feschta"-Zertifikat des Umweltverbandes.

  • Jetzt bei KLAR!-Umfrage zum Klimawandel mitmachen

    Die Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) führt im Rahmen des österreichweiten KLAR!-Programms derzeit auch in unserer Region eine Umfrage zum Thema „Wie nehmen Sie den Klimawandel in Ihrer Region wahr?" durch. Die BürgerInnen der sechs Gemeinden sind herzlich eingeladen, hier mitzumachen und bis Ende Oktober 2019 ihre Antworten einzutragen.

    Die Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) führt im Rahmen des österreichweiten KLAR!-Programms auch in unserer Region eine Umfrage zum Thema „Wie nehmen Sie den Klimawandel in Ihrer Region wahr?" durch. Die BürgerInnen der sechs Gemeinden sind herzlich eingeladen, hier mitzumachen und bis Ende Oktober 2019 ihre Antworten einzutragen. Hier der Link zur Umfrage. Wer sie lieber in Papierform ausfüllt, erhält den Fragebogen bei der Gemeinde im Bürgerservice und kann ihn dort auch wieder abgeben.

  • „Wir können unser Klima retten!“

    Regionalveranstaltung der plan b-Gemeinden zeigte Handlungsbedarf und konkrete Wege auf

    Vergangenen Donnerstag (19. Sep. 2019) haben die sechs plan b-Gemeinden zur Regionalveranstaltung „Unsere Region im Klimawandel" eingeladen. Der Handlungsbedarf für uns alle liegt auf der Hand: Die meteorologischen Daten zeigen eindrücklich, dass auch bei uns Hitzetage und Tropennächte zunehmen und die Wettererscheinungen heftiger werden. Auch die Pflanzen- und Tierwelt verändert sich. Eine aufbauende Botschaft von Buchautor Christoph Drexel: „Wir können unser Klima retten, die dafür nötigen Technologien und Verhaltensweisen gibt es bereits."

    Es wird heißer, es wird heftiger: Der Klimawandel findet statt und ist auch bei uns deutlich spürbar. Um die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten, müssen wir gleichzeitig das Klima schützen und uns an die neuen Gegebenheiten anpassen. Am 19. September fand dazu im Wolfurter Vereinshaus die Regionalveranstaltung „Unsere Region im Klimawandel – Situation, Impulse, Maßnahmen" statt. Rund 100 Interessierte folgten der Einladung der sechs plan b-Gemeinden.

    Klimaschutz und Klimawandel-Anpassung müssen Hand in Hand gehen
    Klimaexperte Johann Feichter und Buchautor Christof Drexel waren sich in ihren Impulsvorträgen einig: Parallel zum Klimaschutz müssen wir auch Maßnahmen ergreifen, um uns an das sich ändernde Klima anzupassen. VertreterInnen aus verschiedenen Fachbereichen wie Politik (Bgm. Peter Halder, Kennelbach), Gesundheit (Dr. Michael Tonko, praktischer Arzt), Katastrophenschutz (Jürgen Ess, Landesfeuerwehrverband) Klimawandelanpassung (Markus Niedermair, Land Vorarlberg) und Jugend (Anna Klinger, Fridays For Future) zeigten in ihren Statements konkrete Wege und Möglichkeiten dafür auf. Bei der anschließenden Arbeitsrunde tauschten sich die BesucherInnen mit den ReferentInnen aus und brachten eigene Ideen und Impulse ein.

    "Wir tun!"
    Christian Natter, Bürgermeister von Wolfurt und Sprecher der plan b-Gemeinden, betonte, dass es den Gemeinden um konkretes Tun geht, nicht um neue Konzepte: „Wir gehen den seit Jahrzehnten gewohnten Weg für Klima- und Umweltschutz konsequent weiter – wir setzen weiter um." In den sechs Gemeinden der Region sind nachhaltiges Bauen, ökologische Beschaffung oder bewusste Mobilität schon lange selbstverständlich. Aktuell beteiligen sich die Gemeinden auch am KLAR!-Förderprogramm des österreichischen Klima- und Energiefonds. Ein regionales Klimawandel-Anpassungskonzept soll helfen, die negativen Auswirkungen des Klimawandels abzufedern. Die hier vorgesehenen Maßnahmen wurden in Wolfurt ebenfalls vorgestellt und diskutiert – sie stoßen auf hohe Zustimmung. Das Klimawandel-Anpassungskonzept wird in den kommenden Monaten konkretisiert und in den sechs Gemeinden auch auf politischer Ebene bearbeitet.

    Klimawandel-Anpassungskonzept der plan b-Gemeinden
    Arbeitsstatus 19. Sep. 2019

    Ergänzend zu anderen Aktivitäten auf internationaler, nationaler, Landes- und kommunaler Ebene setzen die plan b-Gemeinden in den kommenden zwei Jahren ihr Augenmerk besonders auf konkrete Maßnahmen in den folgenden Themen:

    1. 1.000 Bäume pflanzen in der Region
    2. Mehr Lebenszeit für Bäume/Pflanzen im öffentlichen Raum
    3. Naturschutzgebiete im Klimawandel
    4. Kleingewässer: Renaturierung und Retention
    5. Trinkbrunnen-Netz (re-)aktivieren
    6. Klimafittes Bauen öffentlich, privat, versiegelte Flächen
    7. Klimafitte Bushaltestellen
    8. Temperaturmessungen in den Gemeinden
    9. Katastrophenschutzpläne aktualisieren
    10. Infotag Klimawandel/-anpassung/Katastrophenschutz

     

    Jetzt bei KLAR!-Umfrage zum Klimawandel mitmachen
    Die Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) führt im Rahmen des österreichweiten KLAR!-Programms auch in unserer Region eine Umfrage zum Thema „Wie nehmen Sie den Klimawandel in Ihrer Region wahr?" durch. Die BürgerInnen der sechs Gemeinden sind herzlich eingeladen, hier mitzumachen und bis Ende Oktober 2019 ihre Antworten einzutragen. Hier der Link zur Umfrage. Wer sie lieber in Papierform ausfüllt, erhält den Fragebogen bei der Gemeinde im Bürgerservice und kann ihn dort auch wieder abgeben.

  • plan b-Gemeinden: Danke-Verteilaktion am 24. September

    Über 1.500 Radzöpfle wurden an RadfahrerInnen verteilt

     

    Am Dienstag, 24. Sep. 2019, wurden in der plan b-Region wieder Radzöpfle und Informationen verteilt. Die VerteilerInnen standen dazu am frühen Morgen an verschiedenen Stellen des regionalen Radroutennetzes. Die plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt danken damit allen, die zugunsten von Umwelt und Klima bewusst unterwegs sind. Speziell wurde bei der Verteilaktion auch auf den Rad-Ried-Tag am 20. Oktober 2019 hingewiesen.

  • Unsere Region im Klimawandel: Regionalveranstaltung am 19. September in Wolfurt

    Die plan b-Gemeinden setzen sich aktuell mit den negativen Folgen des Klimawandels auseinander. In den kommenden Monaten wird - ergänzend zu den Aktivitäten auf anderen Ebenen - ein regionales Klimawandel-Anpassungskonzept entstehen. Die Region wird dabei vom KLAR!-Programm des österreichischen Klima- und Energiefonds unterstützt.

    Die Regionalveranstaltung "Unsere Region im Klimawandel" am 19. September ist ein Teil dieser Arbeit. Hier werden erste Überlegungen zur Diskussion gestellt, zusätzliche Ideen und Gedanken sind gefragt.

    Nach den Impulsreferaten von Klimaexperte Johann Feichter und Buchautor Christof Drexel diskutieren

    • Bgm. Christian Natter, Wolfurt, Sprecher der plan b-Gemeinden
    • Markus Niedermair, Amt der Vorarlberger Landesregierung
    • Jürgen Ess, Landesfeuerwehrverband Vorarlberg
    • Ruth Swoboda, Naturwissenschaftliche Direktorin der inatura
    • Anna Klinger, Vertreterin der Fridays for Future-Bewegung Vorarlberg

    miteinander und mit den TeilnehmerInnen. Die plan b-Gemeinden laden herzlich ein!

    Weitere Informationen zur KLAR! Klimawandel-Anpassungsregion unter: https://klar-anpassungsregionen.at/regionen/klar-modellregion-plan-b-im-klimawandel

  • Radweg Hard-Lustenau: Eröffnung am 14. September

    Am 14. September um 10.30 Uhr wird der neue Radweg entlang des Lustenauer Kanals feierlich eröffnet. Das Eröffnungsfest bietet ein buntes Programm.

    Nach einem Jahr Bauzeit wird die neue Radverbindung zwischen Hard und Lustenau am 14. September von Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrat Johannes Rauch und den Standortbürgermeistern Harald Köhlmeier (Hard) und Ernst Blum (Fußach) offiziell eröffnet. Die BesucherInnen dürfen sich auf ein buntes Rahmenprogramm freuen. Besonders kleine RadlerInnen und Radler kommen dank Kinderschminken und Kinderpolizei auf ihre Kosten. Der neue, 1,6 Kilometer lange Radwegabschnitt kostet 2,7 Millionen Euro und wird zu 70 Prozent vom Land Vorarlberg, der EU und Bund finanziert.

    Veranstaltungshinweis
    Eröffnung Radweg Hard-Lustenau
    Samstag, 14. September, 10.30 Uhr bei der neuen Radwegbrücke über den Lustenauer Kanal (hinter der Fa. Profi Holz Fink, Lustenauer Straße 5)

  • Parkraummanagement der plan b-Gemeinden und Lustenau gewinnen diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis

    Das regionale Parkraummanagement der plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach, Wolfurt und von Lustenau wurde heute vom VCÖ mit dem Vorarlberger Mobilitätspreis 2019 ausgezeichnet.

    Bereits seit Jahren engagieren sich die plan b-Gemeinden für bewusste und umweltfreundliche Mobilität in der Region. Kontinuierlich werden Radrouten und der öffentliche Verkehr ausgebaut und auch Maßnahmen umgesetzt, die „nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen". Vorbildlich sei, dass die Gemeinden das Konzept gemeinsam entwickelt und umgesetzt hätten - ein gutes Beispiel für andere Gemeinden in Vorarlberg und in Österreich.

    VertreterInnen der Gemeinden haben diese Wertschätzung im Landhaus in Bregenz von Landesrat Johannes Rauch, Michael Schwendinger (VCÖ) und Markus Ender (ÖBB) entgegengenommen. Weitere Details dazu auch in den Medienunterlagen des Landes (hier klicken).

  • Wirtschaft MOBIL: Der attraktive und umweltfreundliche Weg zur Arbeit

    Verstopfte Straßen, Lärm, Abgase und Stress: Über 45.000 VorarlbergerInnen pendeln täglich mit dem Auto zur Arbeit. Die negativen Folgen dieses massiven Verkehrsaufkommens belasten Mensch und Umwelt. Über das Netzwerk Wirtschaft MOBIL bieten Unternehmen ihren MitarbeiterInnen umweltfreundliche Alternativen zum Pendeln mit dem Auto.

    Verstopfte Straßen, Lärm, Abgase und Stress: Über 45.000 VorarlbergerInnen pendeln täglich mit dem Auto zur Arbeit. Die negativen Folgen dieses massiven Verkehrsaufkommens belasten Mensch und Umwelt. Über das Netzwerk Wirtschaft MOBIL bieten Unternehmen ihren MitarbeiterInnen umweltfreundliche Alternativen zum Pendeln mit dem Auto. Unter den 13 teilnehmenden Leitbetrieben finden sich auch Unternehmen aus der plan b-Region. Hier werden seit langem entsprechende Initiativen gesetzt.

    Wer mit dem Auto zur Arbeit unterwegs ist, dem sind Stau und Stress kein Fremdwort. Verkehrsüberlastungen zu Stoßzeiten gehören in Vorarlberg zum Berufsalltag dazu. Um den negativen Folgen entgegenzuwirken und eine nachhaltige Mobilität auch auf dem Weg zur Arbeit zu etablieren, wurde 2013 das Netzwerk Wirtschaft MOBIL gegründet. Die 13 teilnehmenden Betriebe wollen mit diesem Vorzeigeprojekt für ihre 9.000 AutopendlerInnen attraktive und umweltfreundliche Alternativen zum Auto aufzeigen. Grundlage dafür waren u.a. auch Aktivitäten, welche die plan b-Gemeinden mit ihren Betrieben seit Gründung der erfolgreichen regionalen Kooperation setzten.

    Betriebe schaffen Anreize
    Um eine zukunftsfähige Mobilität sicherzustellen, haben die Betriebe ein Bündel an Maßnahmen für den Umstieg vom Auto auf umweltfreundliche Verkehrsmittel entwickelt. Verschiedene Vorteile und Aktionen motivieren zum Umstieg auf Rad und öffentliche Verkehrsmittel. Neben infrastrukturellen Maßnahmen wie Radabstellanlagen und Duschmöglichkeiten bieten auch Jobrad-Angebote, Jobtickets oder Belohnungssysteme wie ecopoints attraktive Anreize.

    Nein zum Auto, ja zur Gesundheit!
    Wer sich mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie dem Fahrrad fortbewegt, tut nicht nur der Umwelt einen Gefallen, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag für das persönliche Wohlbefinden. Bewegung an der frischen Luft ist gesund und hält fit. Studien bestätigen: Wer seinen Arbeitsweg ganzjährig aktiv gestaltet, weist im Durchschnitt ein Drittel weniger Krankheitstage vor wie Personen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren.

    Auch über die Landesgrenzen hinweg findet das Vorzeigeprojekt Anerkennung. Am 5. Juli 2019 wurde ein Bericht in der Nachrichtensendung heute+ des ZDF ausgestrahlt. Nachzusehen ist der Beitrag in der ZDF-Mediathek (ab Minute 3:15).

    Mehr Informationen zum Netzwerk Wirtschaft MOBIL finden sich hier.

  • Gemeinsam Klima schützen und mit dem Klimawandel umgehen

    Hohe Temperaturen, starke Niederschläge, Stürme, mehr Hitzetage: Der Klimawandel ist auch bei uns deutlich spürbar. Ergänzend zu anderen Klimaschutz-Maßnahmen arbeiten die sechs plan b-Gemeinden in den kommenden Monaten ein regionales Klimawandel-Anpassungskonzept aus.

    Hohe Temperaturen, starke Niederschläge, Stürme, mehr Hitzetage: Der Klimawandel ist auch bei uns deutlich spürbar. Ergänzend zu anderen Klimaschutz-Maßnahmen arbeiten die sechs plan b-Gemeinden in den kommenden Monaten ein regionales Klimawandel-Anpassungskonzept aus. Das KLAR! Förderprogramm des Klima- und Energiefonds Österreich unterstützt sie dabei.

    Der Klimawandel ist angekommen: Hitze, rasche Temperaturwechsel oder Starkregenereignisse lassen erahnen, dass wir unser Leben anpassen werden müssen. In Vorarlberg soll die Durchschnittstemperatur übers Jahr um 1,2 bis 1,4 °C steigen. Zusätzlich zum Klimaschutz – hier nehmen übrigens die Menschen in den plan b-Gemeinden speziell im herausfordernden Bereich Mobilität österreichweit eine Vorreiterrolle ein – braucht es daher Anpassungen in verschiedenen Bereichen. Gemeinden und Land bauen beispielsweise seit Jahren das Wasserversorgungsnetz und den Hochwasserschutz konsequent aus, öffentliche Gebäude werden möglichst nachhaltig gebaut oder saniert.

    Regionales Konzept für die Klimawandelanpassung
    Ergänzend arbeiten die sechs plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt derzeit an einem regionalen Klimawandel-Anpassungskonzept. Klimafitte Natur und Infrastruktur, Abkühlplätze, beschattete Bushaltestellen und Wartebereiche sind hier ebenso Thema wie klimafittes Bauen oder der Katastrophenschutz. Eine große Rolle spielt auch die Bewusstseinsbildung: Klimaschutz und Klimawandelanpassung gehen uns alle an, jede und jeder kann hier Beiträge leisten.
    Der Österreichische Klima- und Energiefonds unterstützt die Region über das KLAR! Förderprogramm mit finanziellen Mitteln und Knowhow und vernetzt auf nationaler Ebene. Im Land selbst arbeiten die plan b-Gemeinden auch in diesem Thema mit anderen Regionen und mit dem Land Vorarlberg eng zusammen.

    Sich informieren, mitgestalten und tun
    Am 19. Sep. 2019 laden die plan b-Gemeinden ins Vereinshaus in Wolfurt ein: Unter dem Titel „Unsere Region im Klimawandel" gibt es Informationen und Berichte zum aktuellen Status, auch mögliche Handlungsfelder und Maßnahmen zum regionalen Klimawandel-Anpassungskonzept stehen zur Diskussion. Hier sind Ideen und Möglichkeiten gefragt, was sich für unser Klima tun lässt – auf privater Ebene genauso wie in Gemeinde und Region. Ergänzend dazu veranstaltet der Verein ÖKOPROFIT am 23. September im Landesmuseum in Bregenz einen Workshop für Betriebe zum Thema Hitze – „Hitzestress – wie cool ist Ihr Unternehmen?"

    plan b: Regionales Engagement auch im Klimawandel
    Die plan b-Gemeinden engagieren sich seit vielen Jahren mit verschiedensten Impulsen und Aktivitäten für nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln in der Region. Infrastruktur, bewusste Mobilität, Energiesparen oder der Schutz von Landschaft, Natur und Ressourcen sind nur einige der Bausteine dafür. Das KLAR!-Programm ist hier eine willkommene Ergänzung, um die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und weiter zu verbessern.

    Weitere Informationen bei Ihrer Gemeinde.

     

    Veranstaltungshinweis

    Unsere Region im Klimawandel – Situation, Impulse, Maßnahmen
    Donnerstag, 19. September, 19.00 Uhr, Vereinshaus Wolfurt

    Hitzestress: Wie cool ist Ihr Unternehmen? Ökoprofit-Veranstaltung
    Montag, 23. September, 14.00 Uhr, Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz

  • Carsharing-Testangebot nutzen: 6 Monate ohne Mitgliedsgebühr/Kaution

    Im Rahmen eines regionalen plan b-Projektes können BürgerInnen der sechs plan b-Gemeinden Carsharing sechs Monate ohne Mitgliedsgebühr und Kaution testen.

    Im Rahmen eines regionalen plan b-Projektes können BürgerInnen der sechs plan b-Gemeinden Carsharing sechs Monate ohne Mitgliedsgebühr und Kaution testen.

    23 Stunden steht ein Privat-PKW im Schnitt pro Tag ungenutzt, das ruft geradezu nach einer besseren Auslastung. Carsharing bietet daher die unkomplizierte Möglichkeit, ein Auto auszuleihen statt es selbst zu besitzen. In der plan b-Region stehen dafür aktuell an neun zentralen Standorten in Bregenz, Hard, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt insgesamt zwölf attraktive Elektroautos zur Verfügung. Im Rahmen der plan b-Carsharing-Testaktion können BürgerInnen diese jetzt sechs Monate lang ohne Mitgliedsgebühr und Kaution testen.

    Jetzt Carsharing sechs Monate testen – nur tatsächliche Nutzung bezahlen
    Die sechs plan b-Gemeinden laden mit ihren Partnern ein, Carsharing unkompliziert zu testen und die Vorteile persönlich zu erfahren: Mit dem plan b-Carsharing-Testangebot können Interessierte das Angebot von Caruso-Carsharing nutzen, ohne die Mitgliedsgebühr in Höhe von 10 Euro pro Monat bezahlen zu müssen. Auch auf eine Kaution der neuen Mitglieder wird während des Testzeitraums verzichtet. Die NutzerInnen bezahlen also nur die reinen Nutzungskosten, das sind 2 Euro Mietgebühr pro Stunde plus EUR 0,30 pro Kilometer. Die Abrechnung erfolgt per Sammelbeleg am Monatsende, die Mobilitätskosten bleiben so stets im Blick. Dieser neue Schwerpunkt der plan b-Gemeinden wird vom Österreichischen Klima- und Energiefonds finanziell maßgeblich unterstützt.

    Carsharing wirkt: 35 % der NutzerInnen haben ein privates Auto eingespart
    Carsharing ist umweltfreundlich und wirkt: Eine aktuelle plan b Umfrage unter den derzeitigen NutzerInnen bestätigt das eindrucksvoll. 35 % der Befragten haben dank Carsharing ein privates Auto abschaffen können. Hochgerechnet auf die knapp 300 NutzerInnen in den plan b-Gemeinden sind das bereits über 100 Autos weniger. Auch insgesamt gestalten die Carsharing-NutzerInnen ihre Mobilität sehr bewusst: Sie sind öfter per Rad (22 % der Haushalte), zu Fuß (18 %) oder mit Bus und Bahn (40 %) unterwegs als vor ihrem Beitritt zum Carsharing.

     

    Nähere Informationen bei Ihrer Gemeinde

  • Ideenwettbewerb Radkultur: Jetzt Idee einreichen und gewinnen

    Ideenwettbewerb „Radkultur" mit bis zu 5.000 Euro Gewinnsumme pro Projekt.

    Vorarlberg gilt als Österreichs Vorzeigeregion in Sachen Radverkehr. In den nächsten Jahren soll der hohe Anteil noch weiter ausgebaut werden. Die BürgerInnen sind gefragt: Innovative und spannende Ideen können im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Radkultur" eingereicht werden. Pro Projekt schüttet das Land Vorarlberg bis zu 5.000 Euro Gewinnsumme aus.

    Weiterradeln statt ausruhen: Die plan b-Gemeinden zählen österreichweit zu den Vorzeigeregionen in Sachen Radverkehr. In den sechs Gemeinden werden bereits 16% der Alltagswege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Durch Investitionen in die Infrastruktur und verschiedenen Projekten und Aktivitäten wird der Radanteil in der Region kontinuierlich ausgebaut. Damit das Fahrrad auch in Zukunft wichtiger Bestandteil des Alltags bleibt, veranstaltet das Land Vorarlberg bereits zum zweiten Mal den Ideenwettbewerb „Radkultur". Bis 30. September 2019 können Unternehmen, Gemeinden, Vereine oder Einzelpersonen über 16 Jahren ihre Projekte einreichen. Gesucht werden innovative und praxisnahe Ideen, die zur radfreundlichen Stimmung im Land beitragen. Unter allen eingereichten Ideen entscheidet eine Jury über den Gewinn von insgesamt 15.000 Euro. Pro Projekt können bis zu 5.000 Euro Gewinnsumme zuerkannt werden.

    Weitere Informationen auf www.vorarlberg.at/fahrrad

  • Selbstständig zur Schule: Mehr Sicherheit für unsere Kinder

    Mehr Sicherheit auf Vorarlbergs Schulwegen: Vorzeigeprojekt „Selbstständig zu Schule"

    Im Rahmen des Vorzeigeprojekts „Selbstständig zu Schule" setzen sich seitens der plan b-Gemeinden auch die Volksschulen Bregenz-Stadt und Hard am See für einen sicheren Schulweg ein. Bei der großen Abschlussveranstaltung im Wolfurter Cubus wurde das Engagement gebührend gefeiert.

    Mehr Sicherheit auf Vorarlbergs Schulwegen: Dafür haben sich heuer landesweit sieben Vorarlberger Schulklassen mit insgesamt 274 SchülerInnen engagiert. „Kinder, die schon früh eigenständig zur Schule gehen, werden in ihrer Selbständigkeit, in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert", lobt Landesrat Johannes Rauch das Projekt. Durch das Laufen zur Schule wird auch der Verkehr vor Schulen wesentlich reduziert, was verstopfte Zufahrtsstraßen entlastet und Gefahrensituationen vor Schulen verringert, so Rauch.

    Unterstützt wird das Pilotprojekt vom Klimabündnis Vorarlberg im Rahmen von klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus.

    Mehr dazu in der Presseinformation des Landes

     

    Quelle: Land Vorarlberg/Micheli

  • Gemeinsam roten Teppich für bewusste Mobilität ausrollen

    Attraktive Alternativen zur Fahrt mit dem eigenen Auto: Daran arbeiten die sechs plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt seit langem, in verschiedenen Bereichen auch gemeinsam mit der Marktgemeinde Lustenau.

    Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur, mit einem Testpaket für eCar-sharing und mit gezielten Impulsen wird das umfassende Angebot für bewusste Mobilität in der Region laufend ausgebaut – zum Vorteil von Mensch, Umwelt und Wirtschaft. Ein vom Österreichischen Klima- und Energiefonds gefördertes regionales Klimawandelanpassungs-Konzept wird dafür bis Jahresende ergänzende Inhalte liefern.

    Wie wir unterwegs sind, hat erhebliche Auswirkungen. Denn laut Vorarlberger Verkehrs-verhaltensbefragung KONTIV 2018 legt jede und jeder der 91.000 EinwohnerInnen von Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Lustenau, Schwarzach und Wolfurt an einem Werktag durchschnittlich 3,2 Wege mit je 9,3 Kilometer Länge zurück. Das summiert sich zu täglich rund 2,7 Mio. Kilometer.

    Hoher Handlungsbedarf bei Mobilität und Verkehr
    „Der Handlungsbedarf bei Mobilität und Verkehr ist hoch. Das zeigt sich in persönlichen Gesprächen, bei Bürgerveranstaltungen und bei Genehmigungsverfahren genauso wie bei Klimazielen und Energie", berichten die Bürgermeister bzw. die Vizebürgermeisterin der plan b-Gemeinden Sandra Schoch (Bregenz), Harald Köhlmeier (Hard), Peter Halder (Kennelbach), Elmar Rhomberg (Lauterach), Thomas Schierle (Schwarzach) und Christian Natter (Wolfurt) von ihren Erfahrungen im Alltag. Die Region kann hier auf einer guten Basis aufbauen, seit mehr als einem Jahrzehnt legen die sechs Gemeinden gemeinsam den „roten Teppich für bewusste Mobilität" aus. Infrastruktur und Angebot werden konsequent ausgebaut, gezielte Impulse wie der plan b-Rad-Trolley oder der Rad-Ried-Tag sowie Information und Bewusstseinsbildung sind fixer Bestandteil der Agenda.

    plan b: 135.000 Autokilometer pro Werktag weniger

    Dank der engagierten Zusammenarbeit vieler Partner liegt die Region österreichweit im Spitzenfeld, was bewusste Mobilität anbelangt. Der Anteil der Wege als AutolenkerIn liegt hier bei 38 % statt wie in ganz Vorarlberg bei 43 %. „Das bedeutet für die Region hochgerechnet 135.000 Autokilometer pro Werktag weniger als im Vorarlbergschnitt", berichten die Bürgermeister. Erfreulich hoch sind die Anteile der Wege der BürgerInnen zu Fuß (22 %), mit dem Fahrrad (21 %) und mit öffentlichen Verkehrsmitteln (12 %). „Die Herausforderungen in der Mobilität von Gegenwart und Zukunft können wir nur gemeinsam lösen", sind die Gemeinden überzeugt. „Jede und jeder ist hier gefragt." Das bestätigen die Vertreter Markus Rusch und Walter Eberle von der Wirtschaftsregion Hofsteig: „Auch aus Sicht von Wirtschaft, Unternehmen und ArbeitnehmerInnen braucht es neue Zugänge in der Mobilität, um die Standort- und die Lebensqualität unserer Region zu erhalten."

    plan b eCarsharing-Testangebot: Anmeldung bei Gemeinde
    Das aktuelle plan b-Carsharing-Testangebot bietet eine Möglichkeit dafür: NutzerInnen bezahlen lediglich 2 Euro Mietgebühr pro Stunde und 0,30 Euro pro Kilometer, Kaution und Grundgebühr fallen in der Testphase weg. Anmeldungen zu dem vom Österreichischen Klima- und Energiefonds unterstützten Testangebot sind bei der Wohngemeinde mit Führerschein und Bankdaten möglich. Im letzten Quartal ist so die Zahl der privaten Carsharing-Mitglieder in der Region von 86 auf 135 gestiegen, ein Plus von 58 %. Eine Umfrage unter den bisherigen NutzerInnen hat ergeben, dass rund 35 % der Befragten dank Carsharing ein privates Auto abschaffen konnten. Ein durchschnittlicher Privat-PKW steht 23 Stunden pro Tag, nur etwa 4 % der Zeit ist er in Gebrauch. Im Vergleich dazu sind die 11 Elektro-Carsharing-Autos in der Region zu 28 % der Zeit gebucht. Sie stehen an neun Standorten in Bregenz, Hard, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt. Die Buchung erfolgt per Handy und Kundenkarte, Reservierungen sind auch kurzfristig möglich.

    Hohe Auszeichnung für Mobilitätsarbeit in Schulen
    Zentrale Grundlagen für das persönliche Mobilitätsverhalten werden in Kindergarten und Schule geschaffen, gleichzeitig sind diese Einrichtungen auch vielfrequentierte Verkehrsknoten. Auch hier arbeiten die Gemeinden gemeinsam mit Partnern an Lösungen. Ein nächstes Beispiel aus der plan b-Region nach dem „Kinderzügle" und dem „schoolwalker" ist das Bregenzer Pilotprojekt „Gut-Geh-Raum": In Schendlingen entstand der erste autofreie Raum vor einer Vorarlberger Schule. Gemeinsam mit dem von Land Vorarlberg, plan b und weiteren Partnern umgesetzten Kurzfilm „Selbständig zur Schule" wurde der Bregenzer „Gut-Geh-Raum" am 5. Juni in Linz zum österreich-weiten Gesamtsieger beim Energy Globe Award gekürt.

    Klimawandel: Wie auch bei Hitze möglichst gut unterwegs sein?
    Der Klimawandel trifft das Rheintal deutlich, unter anderem nehmen die Durchschnitts-temperaturen und die Zahl der Hitzetage markant zu. Mit Unterstützung des KLAR!-Programm des Österreichischen Klima- und Energiefonds prüfen die sechs Gemeinden in den kommenden Monaten unter anderem, wie sich die Bedingungen für Radfahrer, Fußgänger und Fahrgäste von Bus und Bahn verbessern lassen. Dazu wird ein regionales Klimawandelanpassungs-Konzept erarbeitet, für Herbst ist eine öffentliche Veranstaltung in Vorbereitung. „Da auch klimarelevante Projekte über plan b im Gang sind, ist das KLAR! Projekt eine ideale Ergänzung", sind die Verantwortlichen überzeugt. Die Umsetzung wird in den Jahren 2020 und 2021 erfolgen. Auch in diesem Thema werden regionale Erfahrungen genutzt: Bregenz hat als erste Vorarlberger Gemeinde im Vorjahr eine kommunale Klimawandelanpassungsstrategie beschlossen.

  • plan b-Gemeinden sagen Danke!

    1.000 heimisch gebackene „Radzöpfle" an fleißige RadfahrerInnen in den plan b-Gemeinden verteilt.

    21 Prozent der Wege in plan b-Gemeinden werden mit dem Rad zurückgelegt. Das tut der Umwelt, dem Klima und der Lebensqualität in unseren Gemeinden gut! Deshalb haben VertreterInnen der plan b-Gemeinden am 24. April 2019 1.000 heimisch gebackene „Radzöpfle" an fleißige RadfahrerInnen in den plan b-Gemeinden verteilt. DANKE!

  • Österreich radelt nach Vorarlberger Vorbild

    Anmelden, eintragen, mitradeln: Bereits zum elften Mal sind alle RadfahrerInnen in Vorarlberg eingeladen, sich am RADIUS zu beteiligen. Auch die plan b-Gemeinden laden herzlich ein – die große regionale Abschluss-Veranstaltung findet voraussichtlich am 6. Oktober 2019 wieder im Ried statt.
    RADIUS bewegt: Seit 2008 haben die VorarlbergerInnen rund 80 Millionen Radkilometer zurückgelegt und so fast 9.000 Tonnen CO2 eingespart. Nicht umsonst ist Vorarlberg österreichweit im Spitzenfeld, wenn es ums Radfahren geht. Laut Landesrat Johannes Rauch werden in Vorarlberg bereits 16 Prozent der Alltagswege mit dem Fahrrad zurückgelegt, in manchen Regionen wie etwa in den plan b-Gemeinden sind es schon 20 Prozent und mehr – ein absoluter Spitzenwert.

    Der RADIUS-Wettbewerb wird heuer erstmals auf ganz Österreich ausgedehnt: Unter dem Namen „Österreich radelt" laden alle Bundesländer nach Vorarlberger Vorbild ein. Die bisherigen Anmeldeinformationen und Daten bleiben für Vorarlberger TeilnehmerInnen dabei erhalten.

    Bitte einfach mitmachen! Anmeldung und mehr Informationen auf vorarlberg.radelt.at oder bei Ihrer Gemeinde.

  • Land fördert Fahrradabstellplätze

    „Fahrradfahren beginnt beim Fahrradparken", betont Landesrat Johannes Rauch. Entsprechend wichtig ist es, sichere Abstellanlagen zu haben. Deshalb fördert das Land Vorarlberg Betriebe, Vereine und Gemeinden, unter geringen Auflagen, mit 200 Euro pro Stellplatz. Diese Investition soll ideale Bedingungen für den Radverkehr schaffen und somit noch mehr Menschen zu einer Fortbewegung mit dem Rad bewegen.

    Den vollständigen Bericht finden Sie unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-58583.html

    Die Förderrichtlinie des Landes finden Sie unter: https://vorarlberg.at/documents/21336/80850/Richtlinie+Sanierung+Fahrradparken/1bfcb0cd-1024-48de-9daa-cc3770a2c895

  • Mobilität miteinander gestalten: Aktuelle Studien zeigen leise positive Tendenz und bestärken im Tun

    Pressekonferenz der plan b-Gemeinden am 11. Jänner in Hard 

    In Sachen Mobilität arbeiten die sechs Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt seit Jahren intensiv zusammen: Planungen werden abgestimmt, Angebote gemeinsam umgesetzt und gezielt Impulse über Gemeindegrenzen hinweg gesetzt. Die gemeinsame Arbeit zeigt jetzt leise positive Früchte: Laut der aktuellen KONTIV-Studie nimmt der Anteil der Wege der Menschen in der Region ohne Auto zu und liegt bei 55 Prozent – vorarlbergweit sind es 50,3 Prozent. Eine Motivation, das regionale Mobilitätsmanagement fortzusetzen.

    Das Land Vorarlberg lässt im Abstand von mehreren Jahren das Mobilitätsverhalten der Vorarlberger Bevölkerung über eine Haushaltsbefragung erheben. Zum dritten Mal nach 2008 und 2013 haben sich die plan b-Gemeinden auch 2017 dieser „Kontinuierlichen Verkehrsverhaltensbefragung (KONTIV)" mit einem vertiefenden Auftrag angeschlossen. Erfasst wird dabei, welche Verkehrsmittel die Menschen in der Region an bestimmten Stichtagen im Oktober bzw. November 2017 hauptsächlich für ihre Wege nutzen.

    KONTIV: Wege, Weglängen, Unterwegszeiten und Verkehrsmittel
    Die in den plan b-Gemeinden befragten Personen legen laut KONTIV-Studie an einem Werktag 3,2 Wege zurück – jeder davon ist durchschnittlich 9,3 Kilometer lang und dauert 21 Minuten. Pro Tag ergibt das 29,7 Kilometer bzw. 67,1 Minuten. Die hauptsächlich verwendeten Verkehrsmittel je Weg:
    • 22 Prozent zu Fuß (Vorarlberg: 18 Prozent)
    • 21 Prozent per Fahrrad (Vorarlberg: 16 Prozent)
    • 12 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Vorarlberg: 13,6 Prozent)
    • 45 Prozent per PKW als Lenker oder Mitfahrer (Vorarlberg: 49,7 Prozent)

    Positive Tendenz: Anteil der Wege per PKW geht zurück
    Mit diesen Ergebnissen liegen die plan b-Gemeinden auch österreichweit im positiven Spitzenfeld, speziell der Anteil der Wege per Fahrrad ist rekordverdächtig. Die gemeinsamen Anstrengungen von Gemeinden, Land und Bund für eine attraktive Fahrradinfrastruktur in der Region – Leuchtturmprojekte in plan b waren und sind etwa die Radbrücke an der Autobahn über die L3 oder die Radbrücke Bregenz-Hard – und für ein sympathisches Radfahrklima tragen hier Früchte. Zudem ist Vorarlberg laut Erhebungen des Ministeriums neben Wien das einzige Bundesland, in dem der motorisierte Individualverkehr zumindest nicht zunimmt. Beispielgebend sind auch andere Impulse aus der regionalen Kooperation: Der grüne plan b-Trolley war rasch ausverkauft, der „schoolwalker" ist inzwischen landesweit an Schulen präsent, das regionale Parkraummanagement wurde gemeinsam positive Realität.

    Ergebnisse sind Ansporn für weiteres Engagement
    Für die Verantwortlichen in dieser erfolgreichen Gemeindekooperation sind diese positiven Ergebnisse ein klarer Auftrag: Die gemeinsame Arbeit ist fortzusetzen, Stillstand wäre Rückschritt. „Verkehr und Mobilität bleiben zentrale Herausforderungen für die Lebensqualität in unseren Gemeinden, für die Qualität des Standorts und für die Umwelt", fassen die Bürgermeister der sechs plan b-Gemeinden zusammen. Attraktive Angebote für das Unterwegssein ohne eigenes Auto, Information und Bewusstseinsbildung oder gezielte Impulse stehen daher auch künftig auf der regionalen Agenda weit oben. Aktuelle Beispiele dafür sind etwa der Bau des Radwegs Hard-Lustenau und andere Lückenschlüsse im Radweg-Netz, verstärkte Aktivitäten im Car-Sharing und für das Unterwegs-Sein zu Fuß oder die Mobilitätsarbeit mit jungen Menschen in Kindergarten und Schule. Weitere Ideen haben über 70 GemeindevertreterInnen bei einem regionalen Planungsseminar, das plan b gemeinsam mit e5 Ende November 2018 in Wolfurt veranstaltet hat, eingebracht. Die Zwischenbilanz ist für die Bürgermeister auch Anlass für einen Dank an alle Beteiligten, vor allem auch an BürgerInnen und Gäste: „Danke für das gemeinsame Engagement – attraktive Mobilität lässt sich nur gemeinsam gestalten!"

    plan b: Seit 2004 Impulsgeber in der Region
    Im Jahr 2004 beschlossen die fünf Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt mit tatkräftiger Unterstützung des Landes, sich verstärkt mit Mobilität auseinanderzusetzen, 2006 kam die Landeshauptstadt Bregenz dazu. Ziel des Pilotprojektes „plan b" – „plan b" steht dabei für sinnvolle Alternativen zur Fahrt mit dem Auto – war und ist es, über Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam Impulse für sanfte Mobilität in Kindergärten und Schulen, bei Unternehmen, in der Verwaltung und in der Freizeit zu setzen. Auf Grund der positiven Erfahrungen und Erfolge wurde aus dem Pilotprojekt eine nachhaltige Dauereinrichtung. Für ihre Mobilitätsarbeit wurden die plan b-Gemeinden und andere Institutionen der Region vielfach ausgezeichnet. Neben verschiedenen Mobilitäts- und Umweltpreisen zeugen auch Einladungen zu Vorträgen u.a. nach Wien, Italien oder Oslo von der Attraktivität der gemeinsamen Anstrengungen.

    Foto von links: Bgm. Harald Köhlmeier (Hard), Vize-Bgmin. Sandra Schoch und Bgm. Markus Linhart (Bregenz), Bgm. Elmar Rhomberg (Lauterach), Bgm. Peter Halder (Kennelbach), Vize-Bgmin. Angelika Moosbrugger (Wolfurt), Manfred Flatz (Schwarzach).

    Quelle: plan b