Für Verkehr und Mobilität in unseren Gemeinden tragen wir gemeinsam Verantwortung Diesen Text vorlesen lassen

Regionales Parkraummanagement als weiterer Baustein für mehr Standort-/Lebensqualität und für bewusstere Mobilität

Mobilität für Menschen und Güter ermöglichen, aber die negativen Auswirkungen des Verkehrs - wie beispielsweise Staus, Lärm, Abgase, Rücksichtslosigkeit, Unfälle, zugeparkte Plätze, Kosten - reduzieren: Das ist eine Herausforderung, die immer drängender wird. Die Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Lustenau, Schwarzach und Wolfurt setzen seit Jahren auf bewusste Mobilität, die Menschen hier legen viele Wege ohne Auto zurück. Einige Schwerpunkte und Maßnahmen wurden bei einer Pressekonferenz am 5. Juli in Lauterach vorgestellt.

Vielseitiges Angebot für persönliche Mobilität in der Region
Attraktiv und vielseitig sind in der Region die Möglichkeiten, mit oder ohne Auto gut unterwegs zu sein:

• Bus und Bahn zählen zum Rückgrat der bewussten Mobilität in der Region.

• Beim Radfahren liegt die plan b-Region seit langem im österreichischen Spitzenfeld.

• Gemeindeentwicklung und kurze Wege: Die Gemeinden berücksichtigen in Raumplanung und Gemeindeentwicklung viele Möglichkeiten, um Verkehr zu reduzieren.

• Schule und Mobilität: Die Region hat verschiedene, inzwischen landesweit verfügbare Instrumente mitentwickelt.

• Gemeinsam planen, informieren und Bewusstsein schaffen.

 

Trotzdem gibt es auch in der  plan b-Region weiter Handlungsbedarf in Sachen Mobilität. Das aktuelle Vorhaben „Regionales Parkraummanagement" macht Parkplätze besser verfügbar und trägt zu mehr Sicherheit und Qualität bei. Nach Hard starten in den nächsten Monaten weitere Gemeinden mit diesem zusätzlichen Baustein für bewusste Mobilität.

Die Eckpunkte im regionalen Parkraummanagement
1. Parkplätze sollen einfach erkannt und gefunden werden – gute Beschilderungen und klare Markierungen tragen dazu bei. Das Handyparken unterstützt beim Finden der Parkplätze, macht das Bezahlen einfach und vermeidet Strafzettel.
2. Parkzeitbeschränkungen und spezielle Parkflächen verlagern Dauerparker an geeignete Plätze. Dafür werden öffentliche Parkplätze in Zentren entweder
   a. bewirtschaftet (Landeshauptstadt Bregenz) oder
   b. zur „90 Minuten-Gratis-Kurzparkzone" (andere Gemeinden).
An anderen Stellen kann länger geparkt werden, ab der 91. Minute fallen Parkgebühren an.
3. Parkgebühren werden gezielt dort eingesetzt, wo Parkplätze knapp sind oder eine Lenkungswirkung und ein Kostenbeitrag sinnvoll sind.
4. Nutzergruppen wie z.B. Anwohner, Unternehmer oder Pendler können Dauerparkkarten erwerben und damit sie auf bestimmten Flächen unbegrenzt parken.

Gemeinsame Zielrichtungen: Vermeiden, verlagern, verbessern
Für die Mobilität der Zukunft werden Technik, Digitalisierung und Infrastrukturprojekte neue Möglichkeiten schaffen. Trotzdem wird auch künftig unnötiger Verkehr möglichst zu vermeiden sein: Neben Gemeindeentwicklung und Raumplanung helfen dabei auch simple Mittel wie Fahrgemeinschaften oder der Einkauf in der Nähe statt im Internet – schließlich muss jedes Paket ja auch zugestellt werden. Weiters sind Wege und Transporte generell auf möglichst schonende und umweltfreundliche Mobilitätsarten zu verlagern. Die Gemeinden und ihre Partner bauen dafür das Angebot bei Fuß- und Radrouten, beim Car-Sharing oder beim öffentlichen Verkehr laufend weiter aus. Ergänzend können z.B. alternative Antriebe und andere Technologien die Situation im Individualverkehr weiter verbessern.

.

xxnoxx_zaehler

.

xxnoxx_zaehler